FAQ

Hier finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen zu den Themen:

Erasmus+

Erasmus+: Individuelle Schülermobilität

eTwinning

Veranstaltungen

Gezeichnete Fragezeichen mit Suchwörtern als Symbolbild

Fragen zu Erasmus+

Erasmus+ Schule ist das europäische Austauschprogramm für Schulen und Kitas. In Deutschland unterstützt die Nationale Agentur Erasmus+ Schulbildung im Pädagogischen Austauschdienst die Träger, wenn sie Fördermittel beantragen möchten.

Die Bezeichung ERASMUS ist zum einen ein Hinweis auf den Philosophen Erasmus von Rotterdam, zum anderen aber auch das Akronym für "EuRopean Community Action Scheme for the Mobility of University Students". Zunächst als Programm für Hochschulen und Studierende gestartet, umfasst das EU-Programm Erasmus+ (ausgesprochen: Erasmus Plus) seit 2014 auch den Bereich der schulischen und frühkindlichen Bildung.

Die Abkürzungen „KA1“ und „KA2“ beziehen sich auf die beiden Leitaktionen des EU-Programms, auf Englisch „Key Action“ genannt. In der Leitaktion 1 werden Mobilitätsprojeke über eine „Akkreditierung“ oder „Kurzzeitprojekte“ gefördert. Die Leitaktion 2 umfasst die Formate „Kleinere Partnerschaft“  und „Kooperationspartnerschaft“, mit denen vorwiegend Behörden, Organisationen und Einrichtungen europäische Partnerschaftsprojekte durchführen können.

Bei Erasmus+ Schule ist es nicht möglich, dass eine einzelne Person nur für sich selbst Fördermittel für Austausch beantragt. Die Förderung bei Erasmus+ wird auf institutioneller Ebene für die ganze Schule, Kindertagesstätte oder andere Bildungseinrichtungen beantragt. Wie Bewerbungen für eine Erasmus-Förderung möglich sind, erfahren Sie hier.

Lehrkräfte können mit Erasmus+ an Fortbildungen in Europa teilnehmen, Partnerschulen im Ausland besuchen und dort hospitieren oder unterrichten. Über die eTwinning-Plattform können Lehrkräfte aller Schultypen neue Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen im Ausland knüpfen. Alle Möglichkeiten, die Erasmus+ für Lehrkräfte bietet, beschreiben wir auf unserer Seite.

Erasmus+ ermöglicht es Schulen, Fördergelder für Fahrten zu einer Partnerschule im europäischen Ausland zu beantragen. Ihre Partnerschule kann ebenfalls Zuschüsse für eine Fahrt nach Deutschland beantragen. Dies ist möglich im Rahmen eines Kurzzeitprojekts (ideal für Einsteiger) oder wenn eine oder beide Schulen eine Akkreditierung beantragen.

Alle im Programm Erasmus+ verwendeten Online-Portale sind zugangsgeschützt. Nur die berechtigten Personen haben Zugriff auf die dort hinterlegten Daten. Die Zugangsberechtigungen werden verwaltet über den EU-Login.

  • Ein Benutzerzugang besteht aus E-Mail-Adresse und Passwort.
  • Ein Benutzerzugang sollte für jede Person angelegt werden, die die entsprechenden Portale benutzt.

Bewahren Sie die EU-Login-Zugangsdaten gut auf, damit der Zugang zu den Online-Portalen der EU jederzeit gewährleistet ist.

Sie benötigen einen Benutzerzugang,

  • um Ihre Einrichtung im Registrierungsportal zu registrieren und eine Organisations-Identifikationsnummer (OID) zu erhalten;
  • um einen Online-Antrag zu stellen;
  • um bewilligte Projekte im Mobility Tool oder Beneficiary Module zu verwalten;
  • um Projektergebnisse in der Projektergebnisplattform einzustellen.

Ein Benutzerkonto ist in wenigen Schritten angelegt. Bitte nutzen Sie den Link https://webgate.ec.europa.eu/cas/ und klicken auf „Create an account“.

Ja, Sie haben die Möglichkeit, oben rechts im Drop-Down-Menü die Sprache Deutsch auszuwählen. Außerdem können Sie unter „Mein Konto konfigurieren“ die Sprache der E-Mail-Benachrichtigungen auf Deutsch umstellen.

Bitte klicken Sie auf den Link https://webgate.ec.europa.eu/cas/, geben dort Ihre E-Mail-Adresse ein und klicken anschließend auf „Lost your password?“ bzw. „Passwort vergessen?“ Anschließend bekommen Sie einen Link zugesandt und können ein neues Passwort erstellen. Dieser Link ist 24 Stunden gültig.

Bitte klicken Sie auf den Link https://webgate.ec.europa.eu/cas/ und geben dort Ihre Zugangsdaten ein. Klicken Sie auf der folgenden Seite oben rechts auf Ihren Namen und wählen im Menü „My account / Mein Konto“. Auf der folgenden Seite klicken Sie auf „Configure my account / Mein Konto konfigurieren“. Dort können Sie Namen oder E-Mail-Adresse ändern.

Bitte klicken Sie auf den Link https://webgate.ec.europa.eu/cas/ und geben dort Ihre Zugangsdaten ein. Klicken Sie auf der folgenden Seite oben rechts auf Ihren Namen und wählen im Menü „My account / Mein Konto“. Auf der folgenden Seite klicken Sie auf „Delete my account / Mein Konto löschen“.

Die automatisch bei der Registrierung unter https://webgate.ec.europa.eu/erasmus-esc/home/organisations/register-my-organisation vergebene OID (Organisations-Identifikationsnummer) ist das Identifikationsmerkmal Ihrer Einrichtung. Jede Einrichtung sollte nur einmal registriert sein und somit nur eine OID haben. Eine OID besteht aus dem Buchstaben E gefolgt von acht Ziffern (Beispiel: E12345678).

Eine OID ist notwendig, um einen Antrag im Programm Erasmus+ zu stellen. Sie geben im Antragsformular die OID Ihrer Einrichtung (und ggf. Partnereinrichtungen) ein und die bei der Registrierung unter https://webgate.ec.europa.eu/erasmus-esc/home/organisations/register-my-organisation eingegebenen Daten wie Name und Adresse werden in das Antragsformular übertragen.

  • Sie registrieren Ihre Einrichtung auf dem dafür eingerichteten Portal der EU-Kommission: https://webgate.ec.europa.eu/erasmus-esc/home/organisations/register-my-organisation
  • Dort haben Sie auch die Möglichkeit, nachzuschauen, ob Ihre Einrichtung bereits registriert ist.
  • Um auf das Portal zugreifen zu können, benötigen Sie einen EU-Login.
  • Die Registrierung im Portal kann schrittweise erfolgen. Nachdem Sie die Pflichtfelder ausgefüllt und abgespeichert haben, erhalten Sie Ihre Organisations-ID (OID).
  • Für die vollständige Registrierung ist das Hochladen bestimmter Dokumente notwendig. Dies kann später nachgeholt werden. Wenn Sie Hilfe beim Registrierungsprozess benötigen, folgen Sie unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung [pdf, 1.25 MB].

1.    Rechtsträgerformular
2.    ein Dokument, das die Existenz der Einrichtung belegt
3.    Finanzangabenformular (nicht erforderlich bei Partnereinrichtungen in einem Akkreditierungskonsortium oder in einer Partnerschaft)
4.    ggf. Kontoauszug

Bitte laden Sie die Dokumente so früh wie möglich, jedoch spätestens vier Wochen nach Ablauf der Antragsfrist hoch. Sie erleichtern uns so die Bearbeitung der Anträge.

Rechtsträgerformulare dokumentieren den Rechtsstatus der Organisation. Dabei ist zu unterscheiden, ob es sich um eine öffentliche oder eine private Einrichtung handelt.

  • Das Formular Rechtsträger öffentliche Einrichtung für öffentliche Schulen [pdf, 70 KB] gilt für öffentliche Schulen. In der Zeile Rechtsform ist die Bezeichnung „Nichtrechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts“ vorausgefüllt. Zusätzlich zum ausgefüllten Formblatt wird ein Dokument verlangt, das die Schaffung der Einrichtung amtlich belegt. Schulen können hierfür einen Screenshot des Landesbildungsportals bzw. des offiziellen Schulverzeichnisses des Landes im Internet verwenden. Auf diesem Screenshot müssen die URL und der Eintrag der Schule lesbar sein. Bitte tragen Sie unter Register-Nummer die Schulnummer ein.
  • Das Formular Rechtsträger öffentliche Einrichtung [pdf, 517 KB] gilt für alle anderen öffentlichen Einrichtungen mit eigener Rechtspersönlichkeit (z. B. Landesinstitute, Hochschulen). Zusätzlich zum ausgefüllten Formblatt wird ein Dokument verlangt, das die Schaffung der Einrichtung amtlich belegt.
  • Das Formular Rechtsträger private Einrichtung [pdf, 585 KB] gilt für private Einrichtungen (z. B. Unternehmen oder Vereine). Zusätzlich zu diesem Formular werden je nach Art der Einrichtung die im Formular angegebenen Dokumente als Nachweis verlangt.

Das Rechtsträgerformular muss von der Leitung der Einrichtung (Schulleitung, Kita-Leitung, Universitätsleitung, LEAR (s.u.), bei Vereinen und Unternehmen: Geschäftsführer, Vorstand o. ä.) unterzeichnet werden.

Im Formular Finanzangaben [pdf, 516 KB] wird für private und öffentliche Einrichtungen das Konto angegeben, das für die Zahlung der Fördergelder verwendet wird. Je nach Einrichtung können (haushalts-)rechtlichen Bestimmungen gelten, die zu beachten sind. Außerdem gibt es folgende Regeln für die Verwendung von möglichen Konten:

akkreditierte Schulen / Schulen in Kurzzeitprojekten:

  • Konto der Schule oder des Trägers bzw. der zuständigen staatlichen oder kommunalen Kasse
  • Konto eines Fördervereins
  • Konten vorzugsweise der Schulleitung, die als Konten für Schulmaßnahmen gekennzeichnet sind und über die nur schulische Belange abgewickelt werden. Sollte der/die Kontoinhaber/-in und damit Unterzeichnungsberechtigte des Kontos nicht der/die Schulleiter/-in sein, muss das Formular vom Kontoinhaber bzw. der Kontoinhaberin und zusätzlich von der Schulleitung unterschrieben werden.

Kitas:

  • Konto der Kita bzw. des Trägers

sonstige Einrichtungen und Koordinatoren eines Konsortiums:

  • Konto der Einrichtung / der koordinierenden Einrichtung des Konsortiums oder des Trägers bzw. der zuständigen staatlichen oder kommunalen Kasse

Das Finanzangabenformular kann entweder von der Bank bestätigt werden, bei der das Konto geführt wird, oder durch einen aktuellen Kontoauszug, auf dem die relevanten Daten (IBAN, Bank, Kontoinhaber) deutlich zu lesen sind.

Kein Finanzangabenformular benötigen Einrichtungen, die nicht selbst den Antrag stellen, das heißt:

  • Einrichtungen, die als Partner an einem Akkreditierungskonsortium teilnehmen
  • Einrichtungen, die als Partner in einer kleinen Partnerschaft mitwirken
  • Einrichtungen, die als Partner in einer Kooperationspartnerschaft mitwirken

Loggen Sie sich unter https://webgate.ec.europa.eu/erasmus-esc/home/organisations/my-organisations mit Ihrem EU-Login ein. Durch Klicken auf die OID Ihrer Einrichtung landen Sie im Registrierungsmenü. Unter dem Punkt „Documents“ können Sie nun die Dokumente hochladen. Auf dieser Seite können Sie Dokumente über die Schaltfläche „Add Document“ hochladen oder aktualisieren. Die Dokumente können jeweils eine Größe von bis zu 6 MB haben. Wählen Sie beim Upload im Menü „Registration Document“.

ACHTUNG: Nachdem Sie ein Dokument hochgeladen haben, müssen Sie noch im Menü links auf die Schaltfläche „Update my organisation“ klicken, um das Hochladen erfolgreich abzuschließen.

Zunächst hat nur die Person, die die Einrichtung registriert hat, mit ihrem EU-Login Zugriff auf die Daten unter https://webgate.ec.europa.eu/erasmus-esc/home/organisations/my-organisations. Unter dem Menüpunkt „Authorised Users“ kann weiteren Personen der Zugriff gewährt werden. Jede Person, die Zugriff auf die Einrichtungsdaten haben soll, benötigt einen eigenen EU-Login.

Loggen Sie sich unter https://webgate.ec.europa.eu/erasmus-esc/home/organisations/my-organisations mit Ihrem EU-Login ein. Durch Klicken auf die OID Ihrer Einrichtung landen Sie im Registrierungsmenü. Dort können Sie die Daten ändern.

Bitte laden Sie bei Änderung des Namens oder der Adresse ein neues Rechtsträgerformular sowie einen entsprechenden Nachweis hoch.

Bei Änderung des Kontos laden Sie bitte ein neues Finanzangabenformular sowie ggf. einen Kontoauszug hoch.

Bitte teilen Sie die Änderungen zusätzlich per E-Mail Ihrer Ansprechperson im PAD mit.

ACHTUNG: Nachdem Sie Daten geändert oder ein Dokument hochgeladen haben, müssen Sie noch im Menü links auf die Schaltfläche „Update my organisation“ klicken, um die Änderungen zu speichern.

Die Daten der Schulleitung sind nicht im Registrierungsportal hinterlegt, daher ist eine Änderung dort nicht erforderlich. Bitte teilen Sie die Änderung Ihrer Ansprechperson im PAD schriftlich mit.

LEAR steht für Legal Entity Appointed Representative. Es handelt sich um eine Person, die bevollmächtigt ist, die Einrichtung gegenüber der EU-Kommission zu vertreten. Dazu muss ein spezielles Antragsverfahren durchlaufen werden. Einrichtungen, die im Bereich Erasmus+ Schulbildung Zuschüsse beantragen, benötigen keinen LEAR. Falls Ihre Einrichtung bereits über einen LEAR verfügt, ist dieser berechtigt, für die Einrichtung zu unterzeichnen.

Nein, die PIC-Nummer kann nicht verwendet werden. Ihre Einrichtung hat aber automatisch eine OID (Organisations-Identifikationsnummer) erhalten, die Sie zur Antragstellung verwenden können. Unter https://webgate.ec.europa.eu/erasmus-esc/organisation-registration/screen/home gibt es eine Suchfunktion, mit der Sie nach Ihrer Einrichtung oder Ihrer PIC-Nummer suchen können. Dort wird Ihnen dann Ihre OID angezeigt.

Fragen zur Individuellen Schülermobilität

Im Erasmus+ Programm ist es möglich, dass einzelne Schüler/-innen einen Auslandsaufenthalt in einem der 33 europäischen Programmstaaten absolvieren können (Für Schüler/-innen aus Deutschland in einem anderen Programmstaat). Das kann ein Besuch an einer Partnerschule oder ein Schülerpraktikum in einem Unternehmen sein. Wählbar ist eine Kurzzeitmobilität (10 bis 29 Tage) oder eine Langzeitmobilität (31 bis 365 Tage). Für Schülerinnen oder Schüler mit geringeren Chancen kann die Mobilität ausnahmsweise mit einer Mindestdauer von nur zwei Tagen stattfinden, sofern dies begründet ist.

Das kann man pauschal nicht sagen und kann von Vorgaben der Schule oder des Bundes-lands abhängen. Der Zeitpunkt in dem entsprechenden Schuljahr muss mit der Gastschule abgestimmt werden (Ferienzeiten, Prüfungszeiten etc.).

Nein, es gibt kein Mindestalter.

 

Schülerinnen und Schüler bzw. Eltern können keine Mittel für den Auslandsaufenthalt beim PAD beantragen. Die Antragstellung erfolgt über die Schule, die entweder über eine Akkreditierung oder ein Kurzzeitprojekt Fördermittel für den Auslandsaufenhalt einer Schülerin oder eines Schülers beantragt.

Der individuelle Auslandsaufenthalt kann in einem der 33 Programmstaaten stattfinden, also in den EU-Mitgliedsstaaten (außer Deutschland für deutsche Schulen) sowie in Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien und der Türkei.

Die Schülerinnen und Schüler, die von einer deutschen Schule ins Ausland gehen, erhalten für ihren Aufenthalt bei Bewilligung:

  • Eine Pauschale für die Reisekosten gemäß Entfernungskategorie (siehe den jeweiligen Programmleitfaden), zum Beispiel beträgt der Zuschuss im Jahr 2021 bei Entfernungen zwischen 500 und 1.999 km für Hin- und Rückfahrt 275 EUR oder 320 EUR pro Schüler/-in, wenn ein umweltfreundliches Transportmittel (Bahn, Bus, Fahrgemeinschaft, Schiff) genutzt wird.
  • Für die Aufenthaltskosten wird je nach Zielland ein Zuschuss gewährt, zum Beispiel beträgt der Zuschuss für einen Aufenthalt in Spanien pro Tag pro Schüler/-in bis zum 14. Tag 56 EUR und ab dem 15. Tag 39 EUR (70 % des Aufenthaltssatzes) pro Tag. Beispiel: Für 30 Tage an einer spanischen Schule rechnet sich der Zuschuss für den Aufenthalt wie folgt: 14 x 56 EUR + 16 x 39 EUR = 1.408 EUR, siehe dazu jeweils Anhang IV der Vertragsunterlagen.
  • Zusätzlich kann eine Pauschale von 150 EUR / 300 EUR für Kosten für die sprachliche Unterstützung pro entsendeter Schülerin / entsendeten Schüler beantragt werden. Der Online Linguistic Support (OLS – ein System der Online-Sprachunterstützung) steht für den Schulbereich noch nicht bereit.

Wie die Schule der Schülerin / dem Schüler die Zuwendung auszahlt, ist ihr überlassen. Etwaige Restmittel können projektbezogen verwendet werden.

Ein Teil der Aufenthaltspauschale kann auch für das Leben bei der Gastfamilie verwendet werden, das nicht nur Wohnen und Lebensmittel beinhaltet, sondern auch Eintritte bei Ausflügen. Denn im Gegensatz zum Vorgängerprogramm ist der Zuschuss für den Aufenthalt weitaus höher, weil nicht unbedingt ein wechselseitiger Austausch erfolgen muss. Da sich in der Regel die aufnehmende Schule um eine potentielle Gastfamilie kümmert, wird sie im Gespräch mit ihr ausloten, ob eine Zahlung einer Aufwandsentschädigung notwendig ist, damit sie den Schüler / die Schülerin ohne finanzielle Einbußen aufnehmen kann.

Ja, sofern dafür die Kosten für Essen, Unterkunft sowie Freizeitaktivitäten abgedeckt sind. Weitere Zahlungen, die nicht projektrelevant sind, dürfen nicht aus der EU-Förderung beglichen werden.

Die Organisationspauschale in Höhe von 500 EUR teilt sich die entsendende mit der gastgebenden Schule. Ob hälftig oder in einem anderen Verhältnis regeln die Schulen untereinander. Aus der Organisationspauschale können zum Beispiel ein Willkommensfest für den Gastschüler oder die Gastschülerin oder Ausflüge an der Gastschule finanziert werden. Oder die entsendende Schule druckt zum Beispiel Werbematerialien für Langzeitaufenthalte oder organisiert ein interkulturelles Training.

Für Einzelmobilitäten von Schülerinnen und Schülern sind vorzuhalten: eine Teilnehmervereinbarung, eine Lernvereinbarung, eine Ergänzung zur Lernvereinbarung, eine Teilnahmebescheinigung (optional), Europass Mobilität (empfohlen) und ein Teilnehmerbericht des Schülers / der Schülerin, der im Beneficiary Modul, dem IT-Werkzeug der EU-Kommission zur Verwaltung des Erasmus+ Projektes.

Für die sprachliche Unterstützung gibt es mehrere Möglichkeiten, entstandene Kosten nachzuweisen:

  • Teilnahmebescheinigung(en) an Kursen in Form einer von dem Kursanbieter unterzeichneten Erklärung mit Angabe des Namens der Schülerin / des Schülers, der unterrichteten Sprache, Format und Dauer der geleisteten sprachlichen Unterstützung, oder
  • Rechnungsbelege von Lernmaterialien unter Angabe der jeweiligen Sprache, Namen und Adresse der die Rechnung ausstellenden Stelle, Betrag und Währung und Datum der Rechnung, oder
  • falls die sprachliche Unterstützung direkt durch die Schule geleistet wird: eine vom Schüler oder der von der Schülerin unterzeichnete und datierte Erklärung mit Angabe des Namens der Schülerin / des Schülers, der unterrichteten Sprache, Format und Dauer der erhaltenen sprachlichen Unterstützung

eTwinning, Teil von Erasmus+, ist eine Plattform für vorschulische Einrichtungen und Schulen aus ganz Europa. Hier können geeignete Partnerschulen gefunden werden. Dafür ist eine Registrierung der Schule und das Anlegen eines eigenen Profils notwendig. Hilfreiche Tipps zur Partnersuche finden Sie im Bereich Service. Außerdem helfen das eTwinning Helpdesk oder die rund 40 Moderatorinnen und Moderatoren für eTwinning bei Fragen weiter. Sie finden die Kontaktdaten bei den Ansprechpersonen.

Geeignete Partner findet man auch bei Erasmus+ bzw. eTwinning Kontaktseminaren. Die nächsten Angebote finden Sie bei den Terminen. Vielleicht können aber auch alte Kontakte Ihrer Schule wiederbelebt werden. Auch über Städtepartnerschaften kann ein Kontakt mit einer Schule angebahnt werden. Wichtig ist dabei, dass sich die potenzielle Partnerschule in einem der Programmstaaten befindet.

Die Auswahl der Schülerin / des Schülers erfolgt durch die entsendende Schule. Bei der Organisation und Durchführung der Mobilitäten sind die Qualitätsstandards zu beachten, die sicherstellen sollen, dass die Schüler/-innen positive Auslandserfahrungen machen und gute Lernergebnisse erzielen (siehe dazu insbesondere Kapitel 3 der Qualitätsstandards „Qualität und Unterstützung für die Teilnehmer/-innen).

Welche Kriterien für die Auswahl der Schülerin / des Schülers zu Grunde gelegt werden, obliegt der Schule. Motivation, aufgeschlossenes Wesen, Eigenständigkeit und schulische Leistungen können dabei eine Rolle spielen. Wünschenswert im Sinne des Programms Erasmus+ ist aber auch, gezielt auf Schüler/-innen zuzugehen, die nicht von allein Interesse an einer Einzelmobilität zeigen würden. Die Teilhabe von benachteiligten Schülerinnen und Schülern soll mit dem Erasmus+ Programm gefördert werden. 

Die deutsche Nationale Agentur bietet regelmäßig Online-Veranstaltungen zur Vorbereitung auf die Langzeitaufenthalte an. Eine Teilnahme wird empfohlen. Auf der PAD-Website werden Erfahrungsberichte von Schülerinnen und Schülern gesammelt.

Die Mindestdauer für einen Langzeitaufenthalt ist 30 Tage; die Maximaldauer sind zwölf Monate. Sollte der Aufenthalt wegen „höherer Gewalt“ (zum Beispiel wegen einer schweren Erkrankung) unterbrochen werden, muss die entsendende Schule die Nationale Agentur darüber informieren. Auf jeden Fall muss der Schüler / die Schülerin die Mobilität nach der Unterbrechung fortsetzen dürfen.

Sollte eine Langzeitmobilität frühzeitig beendet werden und dauerte der Aufenthalt mindestens zehn Tage an, dann kann dies als individuelle Kurzzeitmobilität abgerechnet werden.

Die Schule und die Eltern sind für die Versicherung der Schülerin / des Schülers verantwortlich (Auslandskranken-, Reise-, Haftpflicht- und Unfallversicherung), siehe dazu die Teilnehmervereinbarung – Anhang V. Der PAD bietet keine Versicherung an. Außerdem ist der Besitz einer europäischen Krankenversicherungskarte sinnvoll. Diese kostenlose Karte eröffnet den Zugang zu medizinisch notwendigen Leistungen des öffentlichen Gesundheitswesens in allen 27 EU- Ländern sowie in Island, Liechtenstein und Norwegen zu den gleichen Bedingungen und Kosten (das heißt je nach Land auch kostenlos), die auch für die Bürgerinnen und Bürger des jeweiligen Landes gegeben sind. Weitere Informationen zu dieser Karte sowie Angaben dazu, wo Sie diese Karte erhalten, finden Sie auf dem Onlineportal der Europäischen Kommission. Es wird empfohlen, wichtige Dokumente zusätzlich in Kopie mitzuführen.

Die An- und Abreise wird in Absprache mit der Schule, Gastschule und den Familien organisiert. Es können Reise- und Aufenthaltskosten für eine Begleitperson (Lehrkraft) beantragt werden, die die Schülerin / den Schüler ins Gastland bringt. Man kann die Einzelmobilität auch an eine Gruppen-Kurzzeitmobilität anschließen. In diesem Fall fährt die Schülergruppe gemeinsam an die Gastschule und der Schüler / die Schülerin bleibt dann vor Ort, während die anderen abreisen. Oder die Schülerin / der Schüler wird von einer Lehrkraft an die Schule gebracht. Die Lehrkraft reist dann nach ein oder zwei Tagen wieder ab. Es ist auch möglich, dass die Schülerin / der Schüler allein reist und von der Gastfamilie und / oder Lehrkraft der Gastschule am Bahnhof / Flughafen empfangen wird.

Die entsendende Schule schließt mit der Gastschule eine Lernvereinbarung ab, in der die zu erbringenden Leistungen und zu besuchender Unterricht definiert werden. In der Regel wird die Schülerin / der Schüler je nach Sprachkenntnissen am Regelunterricht teilnehmen oder auch in Freiarbeitsstunden Aufgaben der entsendenden Schule oder Projektaufgaben erledigen. Es kann sein, dass der Stundenplan erst in der ersten Woche an der Gastschule erstellt und im Laufe des Aufenthalts weiter angepasst wird.

Das wird in der Lernvereinbarung zwischen beiden Schulen (auch in Absprache mit der Schulleitung) festgelegt und wird von den Schulen derzeit sehr unterschiedlich gehandhabt. Zum Abschluss des Aufenthaltes bewerten in der Regel die Lehrkräfte der Gastschule in einem Bericht die Leistungen der Gastschülerin / des Gastschülers. Im Fall eines halb- bzw. einjährigen Aufenthaltes ist von der Schule gegebenenfalls das Kultusministerium zur Anerkennung von Lernleistungen zu kontaktieren.

Generell sind Besuche mit den Lehrkräften und natürlich der Gastfamilie abzusprechen. Bitte überlegen Sie, ob es wirklich nötig ist, die Gastschülerin / den Gastschüler aus der Situation herauszureißen. Oft verstärkt ein kurzer Besuch der Eltern mögliches Heimweh oder weckt den Wunsch einer vorzeitigen Rückkehr. Der Kontakt der Familien (Gastfamilie und Familie des Schülers / der Schülerin) zum Beispiel über Bildtelefonie / Onlinetreffen vor dem Aufenthalt ist dagegen sehr zu empfehlen, um eine Vertrauensbasis zu schaffen und der Schülerin / dem Schüler die Scheu zu nehmen.

Gründe für einen Abbruch des Aufenthalts könnten signifikantes Fehlverhalten oder persönliche Gründe wie sehr starkes Heimweh sein. Für diesen Fall haben sich die Eltern in der Regel in ihrer Einverständniserklärung verpflichtet, die Kosten selbst zu tragen. Die Nationale Agentur muss dennoch zeitnah informiert werden. Sollte der Abbruch aufgrund einer unverschuldeten Krisensituation erfolgen (ernste Erkrankungen, Unfälle, oder Ähnliches) wird der Aufenthalt in der Regel anteilig (gegebenenfalls als Kurzzeitmobilität) abgerechnet, wobei als Beleg eine entsprechende Stellungnahme der Schule vorliegen muss. Bitte kontaktieren Sie auch in diesem Fall Ihre zuständige Ansprechperson bei der Nationalen Agentur beim PAD.

Die Form der sprachlichen Unterstützung, Zeitpunkt und Ort (Deutschland oder Gastland) sind von der entsendenden Schule frei wählbar. Das kann zum Beispiel ein Sprachkurs an der VHS oder Ähnliches sein, privater Unterricht, Unterricht an der Gastschule oder die Anschaffung geeigneter Lernmaterialien.

eTwinning bietet einen geschützten Raum zur virtuellen Zusammenarbeit an. Hier können sich Schüler und Schülerinnen verschiedener europäischer Länder thematisch austauschen. So können mehr Schüler und Schülerinnen in Austauschaktivitäten eingebunden werden. Die Vorteile: Schüler und Schülerinnen üben aktiv die Fremdsprache anzuwenden, lernen, mit digitalen Tools umzugehen und vor allem erarbeiten sie gemeinsam Themen, die sie interessieren.

Fragen zu eTwinning

eTwinning ist ein Angebot der Europäischen Kommission für Schulen und Vorschuleinrichtungen im Rahmen des Programms Erasmus+. Registrierte Lehrkräfte haben Zugang zu einem kostenlosen digitalen Klassenzimmer für gemeinsames Lernen und internationalen Austausch mit Partnerschulen. Weiterhin können sie sich mit europäischen Kolleginnen und Kollegen in Onlinegruppen fachlich austauschen und von einem umfangreichen Fortbildungsangebot profitieren.

Lehrkräfte aller Schulformen, Jahrgangsstufen und Fächer können sich mit ihrer Klasse beteiligen – von der Kita bis zum Berufskolleg. Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Offener Ganztagsschulen sowie Lehramtsstudierende ausgewählter Hochschulen können eTwinning nutzen.

Folgende Länder sind teilnahmeberechtigt:

eTwinning richtet sich an Schulen in allen Mitgliedsstaaten der EU sowie in Albanien, Bosnien-Herzegowina, Island, Liechtenstein, der Republik Nordmazedonien, Norwegen, Serbien und der Türkei.

Im Rahmen von eTwinning Plus sind zudem Partnerschaften mit Schulen in Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Jordanien, dem Libanon, Moldawien, der Ukraine sowie Tunesien möglich. Lehrkräfte aus sonstigen Nicht-EU-Ländern können zu bestehenden Projekten eingeladen werden.

eTwinning finanziert keine Begegnungen zwischen den Schulklassen. Mit einer Erasmus-Akkreditierung lassen sich jedoch zum Beispiel Fortbildungen von Lehrpersonal im Ausland oder Austausche von Schülergruppen finanzieren.

Alle Angebote von eTwinning sind kostenlos:

  • Passende Partnerschulen in Europa finden
  • Teilnahme an europäischen eTwinning-Seminaren zur Projektplanung
  • Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen in Deutschland und Europa
  • Unterstützung in Ihrer Region durch unser Netzwerk erfahrener eTwinning-Lehrkräfte
  • Persönliche Beratung per Telefon und E-Mail bei Ihrer Arbeit mit eTwinning
  • Projektbeispiele und Unterrichtsanregungen

Die Anmeldung ist einfach und unbürokratisch: Füllen Sie die Voranmeldung auf etwinning.net aus. Sie erhalten umgehend per E-Mail einen Link. Durch Klick auf diesen Link bestätigen Sie Ihre Voranmeldung und gelangen zum zweiten Teil des Anmeldeprozesses, bei dem Sie weitere Angaben zu Ihrer Schule und Ihren Projektideen machen. Sobald Sie dieses Formular ausgefüllt haben, sind Sie dabei! Wer eTwinning erst einmal ausprobieren möchte, kann sich auf der Trainings-Plattform anmelden: training.etwinning.net.

Dies liegt daran, dass Sie zuvor mit genau dieser E-Mail-Adresse in einen TwinSpace eingeladen wurden. Bitte schreiben Sie uns eine kurze E-Mail mit Ihrem Anliegen an etwinning(at)kmk.org. Wir kümmern uns darum, dass diese E-Mail-Adresse wieder entsperrt wird.

Sie können sich jederzeit ein neues Passwort geben. Loggen Sie sich bei eTwinning Live ein. Klicken Sie oben rechts auf Ihr Profilbild und dann auf "Benutzerkonto bearbeiten". Unter "Persönliche Informationen" können Sie Ihr Passwort ändern. Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir Ihnen, Ihr Passwort von Zeit zu Zeit zu wechseln.

Wenn Sie nur Ihr Passwort verlegt haben, können Sie sich bei der Anmeldung in eTwinning Live ein neues zusenden lassen. Wenn Sie sowohl Benutzernamen als auch Passwort nicht mehr kennen, können Sie sich gerne an uns wenden, wir helfen Ihnen weiter.

Sie erreichen uns per E-Mail an etwinning(at)kmk.org oder telefonisch von Mo bis Fr 09:00 bis 12:30 Uhr und von 13:00 bis 15:30 Uhr unter der Nummer 0800 389 466 464.

Der Zugang zu eTwinning ist personalisiert, das heißt, jede Lehrkraft meldet sich separat mit einem eigenen Zugang an. Wenn Angaben zu Ihrer Schule bereits von einer anderen Lehrkraft eingegeben wurden, können Sie diese übernehmen, indem Sie einfach "Ihre Schule" bei der Auswahl anklicken.

Ja, dies ist möglich. Sie sollten jedoch die Schulleitung sowie die Leitung der OGS darüber informieren, dass Sie sich bei eTwinning anmelden möchten. Das zusätzliche freiwillige Angebot in der OGS wird oft von freien Trägern durchgeführt, das pädagogische Konzept wird jedoch immer von Schulleitung und freien Trägern gemeinsam entwickelt. Idealerweise sollte ein eTwinning-Projekt in den Unterricht integriert sein. Es lässt sich allerdings auch im Nachmittags-Programm der OGS gut einbinden.

Wenn Sie nicht mehr an eTwinning teilnehmen möchten, können Sie ihr Konto bei eTwinning löschen lassen. Nehmen Sie dazu Kontakt zu Ihrer Nationalen Koordinierungsstelle auf per E-Mail an etwinning(at)kmk.org oder telefonisch unter der kostenfreien Nummer 0800 389 466 464.

Antwort: eTwinning Live ist Ihr persönlicher Benutzerbereich auf der eTwinning-Plattform. Hier können Sie

  • sich mit anderen Lehrkräften austauschen und vernetzen
  • Partnerschulen suchen
  • Austauschprojekte mit Partnerschulen erstellen
  • Online-Gruppen zu bestimmten Themen beitreten oder selbst gründen
  • Chats und Video-Konferenzen durchführen
  • Bitte beachten Sie: Bei eTwinning Live können Sie kein Projekt mit Ihren Schülerinnen und Schülern durchführen. Dafür gibt es jeweils ein eigenes virtuelles Klassenzimmer, den TwinSpace.

Per Klick auf das Drop-Down-Menü rechts oben in der Top-Navigationsleiste wählen Sie aus, in welcher Sprache Sie eTwinning Live nutzen wollen.

Klicken Sie unter Ihrem Namen und Profilfoto auf das Stiftsymbol „Bearbeiten“. Dort können Sie die Angaben zu Ihrer Person anpassen.

Tipp: Ein aussagekräftiges Profil erhöht Ihre Chance, von anderen Lehrkräften gefunden zu werden, um beispielsweise ein gemeinsames eTwinning-Projekt zu starten:

  • Ergänzen Sie Ihr Profil um ein Bild
  • Teilen Sie mit, welche Fächer Sie unterrichten, welche Funktion Sie in der Schule haben, was Sie interessiert und was Sie sonst noch berichten möchten 
  • Beschreiben Sie Ihre Projektideen

Gehen Sie zunächst in den Bearbeitungsmodus Ihres Profils. Dort können Sie unter "Meine Schule(n)" die neue Schule hinzufügen.

Wichtig: Ändern Sie bitte die Details Ihrer ersten Schule nicht, falls Sie die Schule gewechselt haben oder in mehr als einer Schule arbeiten. Dies hätte unerwünschte Auswirkungen auf weitere Lehrkräfte, die an Ihrer ersten Schule registriert sind. Klicken Sie stattdessen in diesem Fall auf die Schaltfläche „Schule hinzufügen“ und speichern Sie die Details der neuen Schule.

Die Onlinezusammenarbeit von zwei oder mehr Partnerschulen auf der eTwinning-Plattform nennen wir ein eTwinning-Projekt. Dazu erhalten die Lehrkräfte Zugang zu einem individuellen digitalen Klassenzimmer namens TwinSpace, den auch Schülerinnen und Schüler nutzen können.

Um ein neues Projekt zu registrieren, benötigen Sie zwei Projektgründer. Die Partnerschule kann entweder in einem anderen europäischen Land liegen oder auch in Deutschland.

  • Zunächst müssen Sie Ihre Partnerin oder Ihren Partner zu Ihren „Kontakten“ hinzufügen. Klicken Sie dann unter "Projekte" auf "Ein Projekt erstellen". Sie werden nun Schritt für Schritt weitergeleitet, das heißt Sie wählen eine Partnerlehrkraft aus und füllen das Formular aus. Bitte beachten Sie: Nur ein Partner kann das Formular ausfüllen.
  • Sobald das Formular abgeschickt wurde, erhält die Partnerlehrkraft eine Nachricht. Die Partnerlehrkraft kann nun entscheiden, ob Sie Ihre Anfrage annimmt oder ablehnt.
  • Um Ihre Anfrage anzunehmen, muss die Partnerlehrkraft ebenfalls bei eTwinning Live eingeloggt sein.
  • Sobald die Projektanfrage angenommen wurde, wird die Information an beide Nationalen Koordinierungsstellen weitergeleitet. Innerhalb von sieben Tagen genehmigen oder lehnen diese das Projekt ab. Sie werden darüber benachrichtigt und können ab dem Zeitpunkt der positiven Benachrichtigung mit Ihrer Arbeit beginnen.
  • Wenn Sie noch weitere Partner hinzufügen möchten, klicken Sie unter dem Reiter „Projekte“ unter dem jeweiligen Projekt auf „Neue Partnerschule(n) hinzufügen“.

Hilfreiche Toole für die Projektplanung finden Sie hier

Es gibt bei eTwinning Live mehrere Möglichkeiten zur Partnersuche:

  • Stichwortsuche im Reiter PERSONEN: In der erweiterten Suche können Sie in den Drop-Down-Menüs nach bestimmten Kriterien suchen (z.B. Land, Schulfach, Sprache).
  • Die Suche über den Reiter PARTNERFOREN: Dort finden Sie Gesuche nach Altersgruppen sortiert, auf die Sie reagieren können.

Order Sie melden sich für eine internationale eTwinning-Veranstaltung an, beispielsweise für ein eTwinning-Seminar oder einen Europäischen eTwinning-Workshop. Die Ausschreibungen finden Sie auf dieser Internetseite im Bereich Termine. Auf diesen Veranstaltungen treffen Sie andere interessierte Schulen, erhalten eine Einführung in eTwinning und können direkt ein Projekt starten.

In eTwinning Live können Sie über die Personensuche oder über die Partnerforen Kontakte zu anderen Lehrkräften knüpfen.

  1. Lehrkräfte aus eTwinning-Programmstaaten werden über eTwinning Live eingeladen.
  2. Lehrkräfte aus anderen Dritt-Staaten werden direkt im TwinSpace eingeladen.

Die Anzahl der Partner in einem Projekt ist nicht begrenzt. Bedenken Sie aber, dass zu viele Partner das Risiko erhöhen, die Übersicht über die Aktivitäten zu verlieren. Für den Einstieg empfehlen wir ein Projekt mit nur wenigen Partnereinrichtungen.

Voraussetzung ist, dass Sie selbst bei eTwinning registriert sind.

  • Zunächst muss Ihnen eine der Projektgründerinnen eine Kontaktanfrage über eTwinning Live senden, die Sie von Ihrer Seite aus bestätigen.
  • Im Anschluss daran kann eine der Projektgründerinnen Sie in das betreffende Projekt einladen (per Klick auf "Neue Partnerlehrkraft hinzufügen" im Editierfeld unterhalb des betreffenden Projekts).
  • Sie erhalten eine Einladung in das Projekt in Ihren Benachrichtigungen im Glocken-Symbol rechts oben, die Sie akzeptieren müssen. Und schon sind Sie dabei!

Wenn eine Lehrkraft Ihrer Partnerschule das vereinbarte Projekt registriert hat, erhalten Sie per E-Mail zunächst eine Mitteilung. Beim nächsten Einloggen in eTwinning Live sehen Sie rechts oben im Glocken-Symbol ein Benachrichtigungszeichen. Klicken Sie das Symbol an. Nun können Sie das Projekt akzeptieren - oder auch ablehnen, falls Sie bei dem Projekt nicht mitarbeiten möchten.

Ja, eTwinning-Projekte zwischen verschiedenen Schulen desselben Staates sind möglich. eTwinning fördert damit die Zusammenarbeit zwischen Schulen und bietet auch weniger erfahrenen Lehrkräften die Chance, sich schrittweise mit der mediengestützten Projektarbeit vertraut zu machen. Nationale eTwinning-Projekte sind beispielsweise interessant für die Zusammenarbeit von Kindergärten, Schulen in einer Region, Klassen mit jüngeren Schülerinnen und Schülern oder auch Deutschen Auslandsschulen. Deutsch-deutsche eTwinning-Projekte können aber ganz einfach auch ein Ausgangspunkt für internationale Vorhaben sein - denn die Einbindung weiterer Partnerschulen ist jederzeit möglich.

Entsprechend des Austauschgedankens von eTwinning müssen jedoch an der Projektgründung zwei verschiedene Schulen beteiligt sein. Dies bedeutet, dass für die Projektgründung eine Lehrkraft einer anderen Schule benötigt wird.

Nationale eTwinning-Projekte können sich für das nationale Qualitätssiegel, nicht aber für europäische Auszeichnungen bewerben.

Der TwinSpace ist ein geschlossener Arbeitsbereich, vergleichbar einem eigenen Klassenzimmer, in dem Lehrkräfte mit ihren Schülern gemeinsam an ihrem Projekt arbeiten können. Alle Partner-Lehrkräfte eines gemeinsamen Projektes erhalten Zugang zum TwinSpace. Die Projektgründer sind automatisch Administratoren des TwinSpace, das heißt sie können andere Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler in den TwinSpace einladen.

Eine Übersicht über die Funktionen des TwinSpace finden Sie im TwinSpace Ihres Projekts unter Unterstützung.

Das eTwinning-Zertifikat wird Projekten verliehen, die von den nationalen Koordinierungsstellen der teilnehmenden Länder genehmigt wurden. Schulen, die eine Partnerschaft registrieren, erhalten das eTwinning-Zertifikat spätestens eine Woche nach ihrer Anmeldung.

Informationen über Seminare, Europäische Workshops, Online-Veranstaltungen, Konferenzen und weitere Veranstaltungen finden Sie in unserer Termindatenbank. Sie können die Datenbank  filtern, um passende Veranstaltungen anzuzeigen.

Alle pädagogischen Fachkräfte einer Schule oder vorschulischen Einrichtung können sich für eTwinning-Fortbildungen anmelden und kostenlos teilnehmen. Schauen Sie in unserer Termindatenbank nach einem Termin in Ihrer Nähe. Wählen Sie dazu bei Veranstaltungsformat das Schlagwort "Infoveranstaltung" aus. Zusätzlich können Sie Ihr Bundesland auswählen, so dass nur Veranstaltungen in Ihrer Region aufgelistet werden.

Sie finden Anregungen in Form von Projektkits im Bereich "Inspiration" auf unserer Website. Aber auch das europäische eTwinning-Portal bietet Ihnen Ideen, Best-Practice-Beispiele und Erfahrungsberichte.

Das Qualitätssiegel wird auf nationaler Ebene gemeinsam mit den Kultusministerien der Länder verliehen. Wenn Sie ein erfolgreiches Projekt durchgeführt haben, von dem Sie glauben, dass es das Qualitätssiegel verdient, können Sie sich mit einem Onlineformular in eTwinning Live dafür bewerben. Klicken Sie dazu in Ihrer Projektübersicht auf die Schaltfläche "Bewerben Sie sich für ein Qualitätssiegel".

Die ausgezeichneten Schulen erhalten Preise und öffentlichkeitswirksame Anerkennung.

Diese Frage lässt sich nicht allgemeingültig beantworten, da jedes Projekt anders konzipiert und strukturiert ist.

Besonderes Augenmerk legen wir jedoch auf Aspekte wie die Nachvollziehbarkeit der Projektschritte im Hinblick auf das gemeinsame Projektziel, die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen den Partnereinrichtungen sowie den sinnvollen Medieneinsatz. Hilfreich für die Evaluation ist es, wenn der Prozess der Zusammenarbeit - insbesondere zwischen den Schülerinnen und Schülern - möglichst sichtbar dokumentiert ist.

Das Europäische eTwinning-Qualitätssiegel wird einmal jährlich für Projekte vergeben, die von mindestens zwei Koordinierungsstellen mit einem Nationalen Qualitätssiegel ausgezeichnet wurden und im Schuljahr der Auszeichnung aktiv gewesen sind. Für den Erhalt des Europäischen eTwinning-Qualitätssiegels ist keine weitere Bewerbung erforderlich. Für die Auszeichnung können die beteiligten Koordinierungsstellen im Rahmen eines festgelegten Kontingents die besten Projekte ihres Landes vorschlagen.

Der Deutsche eTwinning-Preis wird jährlich aus dem Kreis deutscher Projekte ermittelt, die in dem jeweiligen Schuljahr mit dem nationalen Qualitätssiegel ausgezeichnet wurden. Diese qualifizieren sich damit automatisch für den Deutschen eTwinning-Preis - eine weitere Bewerbung ist nicht erforderlich. Es gibt dabei drei Alterskategorien: 4-11 Jahre, 12-15 Jahre und 16-21 Jahre.

Für den Europäischen eTwinning-Preis können sich Projekte bewerben, die zuvor das Europäische Qualitätssiegel erhalten haben. Der Preis ist die höchste Auszeichnung im eTwinning-Netzwerk.

Die Auszeichnung als eTwinning-Schule würdigt das Engagement der gesamten Schulgemeinschaft und wird von der Zentralen eTwinning-Koordinierungsstelle in Brüssel vergeben. Einrichtungen mit diesem Siegel nehmen eine Vorbildfunktion für andere Schulen ein. Sie setzen beispielsweise kooperative Lernmethoden um, vermitteln digitale Kompetenzen, legen Wert auf Internetsicherheit, nutzen fortschrittliche pädagogische Ansätze und fördern die stetige Weiterbildung von Lehrkräften. Das Siegel wird für zwei Jahre verliehen, danach können diese Schulen sich erneut bewerben.

Fragen zu Veranstaltungen

Zum internationalen Austausch im Schulbereich werden Veranstaltungen in ganz unterschiedlichen Formaten angeboten. Diese reichen von großen Fachtagungen mit bildungspolitischen Themen über Fortbildungen bis zu programmbezogenen Informationsveranstaltungen für unterschiedliche Zielgruppen. Hier werden die wichtigsten Formate beschrieben, die Sie auch als Filter in der Veranstaltungssuche anwenden können.

Der PAD veranstaltet in der Regel einmal im Jahr eine Fachtagung mit 150 bis 250 Teilnehmenden. Fachtagungen greifen aktuelle Bildungsthemen aus oder widmen sich Schwerpunkten, die die EU-Kommission im jährlichen Leitfaden vorschlägt. Themen wie Inklusion, digitaler Unterricht, Teilhabe oder "Green Erasmus" werden auf Fachtagung aus der Perspektive des europäischen Austauschs behandelt.

Fachtagungen sind überregional oder auch international ausgerichtet und haben ein weites Teilnehmerfeld. Zielgruppen sind unter anderem Lehrkräfte oder Personen aus Schulleitung, Bildungsverwaltung, oder der Lehreraus- und Fortbildung. Auch Personen aus Wissenschaft, Fachverbänden und Partnerorganisationen nehmen teil.

Nächster Termin einer Fachtagung

 

Informationsveranstaltungen dienen der Einführung in ein Austauschprogramm und die geförderten Aktivitäten. Sie werden überregional vom PAD und regional von den Kultusministerien der Länder durchgeführt. Diese Veranstaltungen werden in den Ländern häufig auch als Fortbildung für Lehrkräfte anerkannt.

Zur Information über eTwinning, den digitalen Austausch im EU-Programms Erasmus führen zudem vom PAD eingesetzte Moderatorinnen und Moderatoren regelmäßig Veranstaltungen in allen Landesteilen durch. Diese mehrstündigen Veranstaltungen richten sich hauptsächlich an Lehrkräfte in Schulen und pädagogische Fachkräfte an vorschulischen Einrichtungen. Der Schwerpunkt liegt auf der europäischen Projektarbeit im Rahmen von eTwinning und auf der Vernetzung der Projektkoordinatoren. Lehrkräfte können die eTwinning-Plattform kennenlernen und erfahren, wie mit Hilfe von eTwinning Projektpartner gefunden und eTwinning-Projekte gestaltet werden können.

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Internationale Kontaktseminare oder Partnerbörsen dienen dem Kennenlernen von Projektpartnern aus anderen Ländern mit dem Ziel, neue Partnerschaften zwischen Schulen und anderen Bildungseinrichtungen zu initiieren. Sie sind zumeist auf bestimmte Zielländer oder Themen ausgerichtet. Internationale (Kontakt-)seminare werden in unterschiedlichen Sprachen durchgeführt, häufig in englischer Sprache.

  • Zu Erasmus+ führen die Nationalen Agenturen unter dem Begriff TCA (Transnational cooperation activities) Kontaktseminare und weitere thematische Seminare in allen Programmstaaten durch. Diese europäischen Seminare unterstützen die Anbahnung neuer Partnerschaften, um gegenseitige Mobilitäten durchzuführen wie Hospitationen von Lehrkräften oder Schüleraustausch. Sie können auch Themen aufgreifen, die für die Zusammenarbeit in Erasmus+ wichtig sind, zum Beispiel Inklusion, Vielfalt, Teilhabe oder digitales Lernen.
  • eTwinning-Seminare mit Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen europäischen Staaten stellen die vielfältigen Möglichkeiten der Plattform vor und bringen Partnerschulen miteinander für zukünftige gemeinsame Projekte in Kontakt.
  • Europäische eTwinning-Workshops sind Fortbildungen für Lehrkräfte zu spezifischen Themen. Lehrkräfte erfahren, wie pädagogische Modelle und digitale Medien mithilfe von eTwinning im Unterricht einsetzbar sind.  

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Im internationalen Austausch werden zunehmend auch Online-Veranstaltungen angeboten. Es kann sich um Informationsveranstaltungen, Kontaktseminare oder Fortbildungen handeln. Als technische Voraussetzung benötigen Sie einen Rechner mit Internetverbindung sowie einen Kopfhörer und Mikrofon. Veranstaltungen werden auch im Blended-Learning-Format angeboten, bei dem ein Präsenzseminar mit einem Online-Seminar kombiniert wird. Haben Sie sich bei einer Online-Veranstaltung angemeldet, erhalten Sie vom Veranstalter einen Link, um teilnehmen zu können.

Eine Blended-Learning-Veranstaltung ist eine Kombination aus Online- und Präsenzseminar. Häufig setzen Moderator/-innen für eTwinning diese Fortbildungsform ein. Die Veranstaltung ist meist modular aufgebaut. Es werden wechselnde Lernformen (Vortrag, Einzel-, Partner-, Gruppenarbeit und Übungsphasen) angewandt, ergänzt durch Diskussionen und Austausch untereinander. Die Fortbildung ist so konzipiert, dass die Übungen größtenteils interaktiv unter den Teilnehmenden auf der Plattform erledigt werden.

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Wenn Sie sich für eine Veranstaltung des PAD interessieren, können Sie sich entweder bewerben oder direkt anmelden. Sie sehen in der Veranstaltung rechts eine grüne Schaltfläche mit der Beschriftung "Anmelden" oder "Bewerben".

  • In der Regel können Sie sich zu Informationsveranstaltungen einfach anmelden, in dem Sie ein kurzes Online-Formular ausfüllen und per Klick vom Computer abschicken. Sie erhalten dann eine automatisch verschickte Bestätigung.
  • Vor allem bei internationalen Veranstaltungen können Sie sich nur bewerben, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Bewerberinnen und Bewerber müssen einen kurzen Online-Fragebogen ausfüllen, um zum Beispiel ihren Hintergrund oder ihr Interesse darzulegen. Zum Beispiel darf bei manchen Veranstaltungen nur eine Person aus einer Schule teilnehmen oder es dürfen nur Personen teilnehmen, die in einer Grundschule unterrichten. Das hängt von der Auschreibung der Veranstaltung ab. Ist die Bewerbungsfrist abgelaufen, erhalten die Bewerber/-innen eine Mitteilung, ob sie teilnehmen können. Lesen Sie mehr dazu unter dem FAQ "Wie werden die Teilnehmenden ausgewählt?"

Bei Veranstaltungen des PAD erfolgt das Bewerbungsverfahren in der Regel in fünf Schritten:

  1. Schulleitung informieren
    Lehrkräfte an einer Schule sollten vorab die Schulleitung über das Vorhaben unterrichten und um Zustimmung bitten.
  2. Online-Bewerbung
    Die Bewerber/-innen füllen das Online-Formular aus, das jeder Veranstaltung beigeschaltet ist, und senden es ab. Es erfolgt eine automatische Eingangsbestätigung per Mail.
  3. Auswahl der Bewerbungen
    Für die Auswahl der Bewerber/innen erstellt der PAD eine Reihenfolge. Hierfür werden  verschiedene Kriterien zugrunde gelegt, die je nach Maßnahme variieren können. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter der FAQ: Wie erfolgt die Auswahl der Teilnehmenden?
  4. Einverständnis der zuständigen Länderstellen
    Der PAD holt das Einverständnis der Beauftragten für EU-Projekte im Schulbereich zu der geplanten Maßnahme ein, wenn es sich um eine/n Bewerber/-in aus dem Schulbereich handelt.
  5. Versand der Zu- und Absagen
    Der PAD versendet die Zu- und Absagen. Im Falle einer Zusage werden weitere Informationen zu der Veranstaltung und praktische Reisehinweise übermittelt, in einigen Fällen auch eine Teilnehmervereinbarung  (z.B. bei Maßnahmen im Ausland). Die Vereinbarung ist unterzeichnet an den PAD zurückzusenden. Bei einer Online-Veranstaltung erhalten Sie einen Link mit einer Einladung zu einer Online-Plattform.

Für die Auswahl der Teilnehmenden durch die zuständigen Mitarbeiter/-innen im PAD werden verschiedene Kriterien zugrunde gelegt, die je nach Veranstaltung variieren können.

Zu  den Kriterien zählen insbesondere:

  • Übereinstimmung mit der Zielgruppe der Veranstaltung
    Ausschlaggebend ist die Übereinstimmung mit Ziel und Inhalt der Veranstaltung und dem gewünschtem Teilnehmerkreis:  z.B. Berücksichtigung von Art der Einrichtung, Schulform, Funktion des Bewerbers/der Bewerberin, Unterrichtsfächer, Alter der unterrichteten Kinder und Jugendlichen, Projekterfahrung …).
  • Qualität der Begründung für die Teilnahme an der Veranstaltung
    Die Motivation des Bewerbers für die Teilnahme und die Nutzbarmachung der Ergebnisse in der Einrichtung/Schule ist ein weiteres Kriterium. Aus der Bewerbung solle daher hervorgehen,  wie die Schule/ die Einrichtung/ der Unterricht von der Teilnahme an der Veranstaltung profitieren können: z.B. durch geplante Projektarbeit oder Einbeziehung  der Ergebnisse in den Schulentwicklungsplan.
  • Repräsentative Verteilung
    Bei der Auswahl wird auf eine ausgewogene regionale Verteilung geachtet, aber auch auf Ausgewogenheit bei Schulformen/Art der Einrichtungen. Ein Augenmerk liegt auch auf der Einbeziehung von Programmneulingen, um neue Einrichtungen für die Teilnahme am internationalen Austausch zu gewinnen.  So wird zum Beispiel bei  internationalen eTwinning-Veranstaltungen  nach einer Teilnahme in einem Jahr eine erneute Bewerbung erst wieder im übernächsten Jahr berücksichtigt.
  • Zeitpunkt der Anmeldung
    In der Regel werden nur Anmeldungen berücksichtigt, die fristgerecht eingegangen sind. In einigen Fällen kann auch die Reihenfolge des Eingangs innerhalb einer Frist eine Rolle spielen. Um von aktuellen Aussschreibungen zeitnah zu erfahren, können Sie unseren monatlichen Newsletter abonnieren. Alle ausgeschriebenen Veranstaltungen finden sie auch auf unserer Website unter Termine.

Der PAD erhebt zu Zwecken der Veranstaltungsorganisation persönliche Daten und verwendet sie ausschließlich in diesem Rahmen. Wir werden die von Teilnehmerinnen und Teilnehmern überlassenen Daten vertraulich behandeln und nur im Einklang mit den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen nutzen.

Der Pädagogische Austauschdienst wird Ihre persönlichen Daten zu Zwecken der Veranstaltungsorganisation erheben und verwenden. Wir werden die von Teilnehmerinnen und Teilnehmern überlassenen Daten vertraulich behandeln und nur im Einklang mit den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen nutzen.

Zweck
Der Zweck der Verwendung persönlicher Daten ist die Organisation, Durchführung sowie Evaluierung der Tagung.

Persönliche Daten
Die erhobenen und verwendeten Daten sind Vor- und Nachname, Titel, Geschlecht, Funktion in Ihrer Organisation, Telefonnummer, eMail-Anschrift sowie ggf. gesprochene Sprachen und aktiver Beitrag zum Tagungsprogramm.

Verwendung und Weitergabe von Daten
Persönliche Daten werden in der Teilnehmerliste aufgeführt (in der Regel. ohne Telefonnummer) und an die Teilnehmer/-innen der Tagung und an die mit der Durchführung beauftragten Personen weitergegeben. Weiterhin werden Ihr Name und Ihre Organisation auf dem Namensschild für die Tagung erscheinen. Der Pädagogische Austauschdienst wird persönliche Daten an dritte Parteien weitergeben, sofern es  für die Organisation der Tagung erforderlich ist, z.B. für die Buchung von Hotelzimmern oder für den Zweck von tagungsbezogenen Rechnungsstellungen. Insofern die Teilnahme der Zustimmung der zuständigen Länderbehörden bedarf, werden personenbezogene Daten an diese Stellen (Kultusministerium, Schulbehörde) übermittelt.

Wenn Sie die Rolle eines Redners oder einer Rednerin übernehmen, einen Workshop leiten oder ein Projekt in einer Arbeitsgruppe oder einer Ausstellung präsentieren, wird Ihr Vor- und Nachname sowie der Name Ihrer Einrichtung im Tagungsprogramm erwähnt. Das Programm wird über verschiedene Kanäle verbreitet und kann Bestandteil einer (Internet-)Dokumentation der Tagung sein.

Bild- und Filmaufnahmen
In vielen Fällen werden unsere Veranstaltungen fotografisch und filmisch dokumentiert. Die Teilnehmenden erklären mit der elektronischen Anmeldung ihr Einverständnis, dass der Pädagogische Austauschdienst das entstandene Foto- und Filmmaterial für Zwecke der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit nutzt. Wenn Sie mit der Aufnahme von Einzelaufnahmen nicht einverstanden sind, teilen Sie uns dies bitte vor der Veranstaltung oder bei Ihrer Anmeldung im Tagungsbüro mit.

Lesen Sie auch die vollständige Datenschutzerklärung des PAD

Data privacy statement regarding conferences / seminars

Pädagogischer Austauschdienst will collect and further process your personal data for the purpose of the organization of the conference/seminar. All participants' data will be considered confidential and will be handled in accordance with the legal data protection guidelines.

Purpose
The purpose of the processing of personal data performed in the context of the con-ference is the organization, realization and evaluation of the conference / seminar.

Personal Data
The personal data collected and further processed are first and family name, title, gender, your function within your organization, phone number, email-address and in some cases languages spoken and contribution to the conference programme.

Using and handing on data
Your personal data mentioned above will appear in the list of participants (generally without phone number) and will be distributed to participants of the conference and to staff in charge of the organization of the event. Furthermore your name and your organization will appear on your name-tag during the conference. Pädagogischer Austauschdienst may communicate contact details to third parties for the purpose of realizing the conference, e.g. for booking a hotel room or for the purpose of subsequent financial auditing. (For participants from schools in Germany: If your participation requires the approval of the respective Länder authorities, personal data will be transmitted to these bodies (Länder Ministries, school authorities).

If you take the role of a keynote speaker or workshop holder or if you present your project in a working group or a project market, your first and family name as well as the name of your organization will be published in the conference programme. The programme will be distributed via numerous channels and can be included in the (internet) documentation of the conference.

Photo- and film recording
In many cases we document our conferences/seminars with photos and films. Participants agree with their electronic registration that the Pädagogische Austauschdienst will use photo- and film recordings for the purpose of external communications and public relations. If you disagree with individual photo recordings we kindly ask you to inform us before the start of the conference or when you register at the conference office.

Deutschsprachige Version der Datenschutzerklärung

Ja, Sie benötigen diese Bescheinigung. Die EU-Regelung für Dienstreisen ins Ausland betrifft auch Bildungspersonal. Lesen Sie mehr dazu auf der PAD-Website.