Auszeichnungen

Mehrere Menschen heben lächelnd ihre Hände in die Luft (Symbolbild)

Erasmus + Deine Schule =

ausgezeichnet

Auszeichnungen würdigen den Einsatz von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und allen anderen Beteiligten für gelungenen europäischen Austausch im Schulbereich. Erfolgreiche Austauschprojekte können andere inspirieren und regen zu eigenen Aktivitäten mit Partnerschulen an.

eTwinning-Auszeichnungen

eTwinning-Qualitätssiegel

Das eTwinning-Qualitätssiegel wird seit 2006 als Auszeichnung für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler vergeben, die im Rahmen einer eTwinning-Partnerschaft hervorragende Projektarbeit leisten. Es würdigt ihr Engagement, Grenzen digital zu überwinden und neue mediendidaktische Wege zu beschreiten, um Europa erlebbar zu machen.

Auf nationaler Ebene wird die Arbeit mit eTwinning in jedem der beteiligten Länder durch eine Koordinierungsstelle und weitere Bildungsinstitutionen unterstützt. In Deutschland wird diese Auszeichnung einmal jährlich vom Pädagogischen Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz und den Kultusministerien beziehungsweise den Senatsverwaltungen der Länder verliehen. Einsendeschluss für die Bewerbung um das nationale eTwinning-Qualitätssiegel ist der 31. Mai 2022 um 23:59 Uhr.

Hier finden sie die Teilnahmebedingungen für das eTwinning-Qualitätssiegel.

Weitere Informationen finden Sie in unseren FAQ.

Die Gewinnerprojekte des Jahres 2022 sind hier nach Altergruppen aufgelistet.

Ein quadratisches gelb-graues Bild mit dem Symbol einer Auszeichnung und zwei Sternen
Ein quadratisches Bild mit der Illustration eines Pokals mit zwei sich berührenden Menschen auf einem blauen Hintergrund

Deutscher eTwinning-Preis

Die deutsche eTwinning-Koordinierungsstelle zeichnet einmal im Jahr beispielhafte Online-Projekte aus, die zeigen, wie die Zusammenarbeit zwischen Schulen in Europa gelingen kann. Alle Projekte, die in dem jeweiligen Schuljahr mit dem nationalen Qualitätssiegel gekürt wurden, gehen automatisch in das Auswahlverfahren für den Deutschen eTwinning-Preis ein. Eine weitere Bewerbung ist nicht erforderlich.

Eine unabhängige Expertenjury aus Mediendidaktikerinnen und Mediendidaktikern wählt Projekte aus, die aufgrund ihres kreativen Medieneinsatzes, der pädagogischen Innovation im Unterricht sowie der ausgeprägten Schülerkooperation überzeugen. Sie sollen einen lebendigen Fremdspracheneinsatz ermöglichen und Medienkompetenz fördern.

Weitere Informationen finden Sie in unseren FAQ.

Gewinnerinnen und Gewinner des Deutschen eTwinning-Preises 2022

Projekt: To bee or not to bee...it depends on us!

Neue Grundschule Potsdam ( Brandenburg)

Lehrkraft: Paola Schettin

Projekt: Happy Easter!

Naabtal-Realschule Naabburg ( Bayern)

Lehrkraft: Elisabeth Schneider

Projekt: Easy eTwinning for Beginners

HasenGrund-Schule Berlin

Lehrkraft: Katrin Aisch

Projekt: Music on the Agenda

Albert-Schweitzer-/Geschwister-Scholl-Gymnasium, Marl (Nordrhein-Westfalen)

Lehrkraft: Beate Vollmer

Projekt: Rythme

Kopernikus-Gymnasium, Ratingen Lintorf (Nordrhein-Westfalen)

Lehrkraft: Maria Pilava

Projekt: "Vergesst die Opfer nicht!"

Heinrich-Böll-Schule, Hattersheim am Main (Hessen)

Lehrkraft: Anita Hoehle

Projekt: Gender Equality

Eichendorffschule Schöningen (Niedersachsen)

Lehrkraft: Samira Lokvancic-Hajric

Projekt: Young European founders

Konrad-Klepping-Berufskolleg, Dortmund (Nordrhein-Westfalen)

Lehrkraft: Stefan Koböke

Projekt: Robots Go Green!

Augusta-Bender-Schule, Mosbach (Baden-Württemberg)

Lehrkraft: Ursula Smidt

Projekt: There is no planet B - Schools in Action

Ludwig-Erhard-Berufskolleg, Paderborn (Nordrhein-Westfalen)

Lehrkraft: Nicole Broer

eTwinning-Schulsiegel

Die Auszeichnung „eTwinning-Schule“ wird von der zentralen eTwinning-Koordinierungsstelle in Brüssel vergeben und würdigt Einrichtungen, die eTwinning grundlegend in ihrem Schulkonzept berücksichtigen. Diese Schulen ergreifen beispielsweise umfassende Maßnahmen zur Internetsicherheit, haben kooperative Lernmethoden verankert, nutzen innovative pädagogische Ansätze und fördern die kontinuierliche Weiterbildung von Lehrkräften. Die eTwinning-Schulen nehmen damit eine Vorbildfunktion für andere Schulen ein. Das Siegel hat eine Gültigkeit von zwei Jahren, danach können diese Einrichtungen sich erneut bewerben.

Weitere Informationen finden Sie in unseren FAQ.

Geplanter Zeitrahmen für die kommende Bewerbungsphase 2022/23:

  • November 2022: Anschreiben der Schulen, die die Voraussetzungen zum Erhalt des Schulsiegels erfüllen
  • November bis Dezember 2022: Bewerbungsphase - Schulen bewerben sich aktiv über ein Online-Formular
  • Januar 2023: Validierung der Bewerbungen durch die Nationale Koordinierungsstelle
  • Februar 2023: Information an die Schulen und Vergabe der Siegel 2023/2024
Illustration eines Gebäudes mit einer Flagge auf einem Kreis auf einem grünen Hintergrund

European Innovative Teaching Award

Erfolgreiche Projekte mit der Umsetzung innovativer Unterrichtspraktiken

Die Europäische Kommission vergibt seit 2021 jährlich den „European Innovative Teaching Award“ (EITA). Ausgezeichnet werden damit erfolgreich abgeschlossene Projekte mit Erasmus+, in denen innovative Unterrichtsmethoden eingesetzt wurden und die zum Jahresthema der Auszeichnung passen. Die Europäische Kommission wählte für 2021 das Motto „Fernunterricht und gemischte Lernformate“, um digitale Projektarbeit während der Corona-Pandemie zu würdigen.

Das Jahresthema 2022 lautet „Learning together, promoting creativity and sustainability“ und ist verlinkt mit der Initiative der Europäischen Kommission „New European Bauhaus – beautiful, sustainable, together“ und umfasst Inklusion, Umwelt und (Schul)Architektur.

Der Preis wird in den vier Kategorien „Vorschulische Bildung“, „Grundschule“, „Sekundarschule“ und „Berufliche Schule“ vergeben. Damit möchte die Europäische Kommission die Leistung von Lehrkräften würdigen und die Arbeit der Schulen anerkennen. Die Hervorhebung und Förderung von innovativen Lehr- und Lernmethoden sollen andere dazu inspirieren, sich ein Beispiel zu nehmen. Der Preis betont außerdem die Bedeutung des Programms Erasmus+ für die Zusammenarbeit von Lehrkräften innerhalb Europas und ist Teil der Strategie zur Schaffung eines europäischen Bildungsraums.

Auswahlverfahren in Deutschland

Für die Nominierung des European Innovative Teaching Award kommen ausschließlich abgeschlossene Erasmus-Projekte in der Leitaktion 1 und Leitaktion 2 in Frage, die von deutschen Einrichtungen in der allgemeinen Schul- beziehungsweise Berufsbildung koordiniert wurden. Für 2022 wurden alle bis Ende des Jahres 2021 abgeschlossenen Projekte in den Bereichen Schul- und Berufsbildung berücksichtigt, die im Abschlussbericht herausragend bewertet wurden und dem vorgegebenen Jahresthema entsprechen.

Eine Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Nationalen Agenturen Erasmus+ im PAD und BIBB, schlug auf der Grundlage von Short-lists Projekte für die Nominierung der EU-Kommission vor. Die Bekanntgabe der Preisträgerinnen und Preisträger durch die Europäische Kommission erfolgte Anfang September.

Preisverleihung

Die Europäische Kommission hatte die Projektverantwortlichen der 98 ausgezeichneten Erasmus-Projekte zur Preisverleihung und zum gegenseitigen Austausch nach Brüssel am 25. /26. Oktober 2022 eingeladen. Die Projektverantwortlichen der 4 prämierten Erasmus-Projekte aus Deutschland wurden zuvor im Rahmen von nationalen Veranstaltungen der Nationalen Agentur Erasmus+ im PAD am 26. September in Bonn beziehungsweise beim BIBB am 27. September 2022 in Weimar gewürdigt.  

Hier stellen wir die deutschen Preisträger von 2022 vor.

In den folgenden drei Videoclips sind ausgewählte Preisträgerprojekte in Bezug zu den jeweiligen Bauhaus-Themen vorgestellt:

Wir stellen die vier Einrichtungen aus Deutschland vor, die 2022 den European Innovative Teaching Award erhalten haben.
Quadratisches blaues Bild mit zwei Sprechblasen auf einem hellblauen Kreis auf einem dunkelblauen Hintergrund

Europäisches Sprachensiegel

Fremdsprachen lernen, Sprachkenntnisse vertiefen und mehr Wertschätzung und Verständnis für Sprachenvielfalt in Europa schaffen – auch das sind wichtige Aspekte von Erasmus+ im Schulbereich. Mit dem Europäischen Sprachensiegel werden innovative Projekte für den Sprachunterricht und das Sprachenlernen ausgezeichnet. Der Wettbewerb wurde 1997 von der Europäischen Kommission ins Leben gerufen. Die Vergabe der Sprachensiegel erfolgte seitdem dezentral in den einzelnen Programmstaaten.

2022 wird das Europäische Sprachensiegel auch wieder in Deutschland verliehen. Ausgezeichnet werden abgeschlossene Erasmus-Projekte, in denen die Sprachförderung im Fokus stand. Für den Schulbereich kann es dabei zum Beispiel um den Umgang mit Mehrsprachigkeit im Klassenzimmer oder wirksame Methoden zum Fremdspracherwerb gehen. Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden am Europäischen Tag der Sprachen am 26. September im Rahmen der Veranstaltung "Best of Erasmus - Wie Schulen vom EU-Programm Erasmus+ profitieren" geehrt.

Preisträger Europäisches Sprachensiegel 2022

Projekt: Promoting Deaf and Hard of Hearing Children’s Theory of Mind and Emotion Understanding

Humboldt-Universität zu Berlin, Kontaktperson: Professorin Claudia Becker

Ernst-Adolf-Eschke-Schule Berlin, Kontaktperson: Ulrich Möbius

Projekt: Tracing and shaping our linguistic cultural heritage for sustainable plurilingualism, intercultural dialogue and active citizenship

Albert-Schweitzer-/Geschwister-Scholl-Gymnasium Marl (Nordrhein-Westfalen)

Lehrkräfte: Beate Vollmer, Petra Messer-Geck

Projekt: Heterogenität im Schulalltag - Herausforderung und Chance

Paul-Gerhardt-Schule Dassel (Niedersachsen)

Lehrkräfte: Ulrike Schwartz, Kathrin Muhs-Braun

Projekt: Unis in Europe

Tilemannschule Limburg (Hessen)

Lehrkraft: Stefanie Reitz

Projekt: Zusammen, aber anders: kulturelle Identitäten – europäische Werte – gemeinsame Herausforderungen

Priv. Bischöfliches Pius-Gymnasium  Aachen (Nordrhein-Westfalen)

Lehrkraft: Christel Ellerich

Projekt: Music, Art and Drama in Europe together!

Wilhelm-Busch-Schule Göttingen (Niedersachsen)

Lehrkräfte: Rita Eggers, Doris Berner

„Success Stories“ aus Mobilitäts- und Partnerschaftsprojekten

Inklusion, Nachhaltigkeit, Digitaler Austausch und Partizipation & Teilhabe: 16 Kitas, Schulen und Schulbehörden mit Projekten zu den vier Prioritäten des Erasmus-Programms werden 2022 von der Nationalen Agentur als „Success Stories“ ausgezeichnet. Kriterien dafür sind unter anderem Innovation, Nachhaltigkeit, Wirkung und Übertragbarkeit sowie bildungspolitische Relevanz. In der Auswahl wurde außerdem auf regionale Ausgewogenheit geachtet.

Sie wollen mehr erfahren über „Success Stories“ im Erasmus-Programm vor 2021? Unsere Veröffentlichungen dazu können Sie kostenlos bestellen oder direkt online lesen und downloaden.

Ein quadratisches grünes Bild mit einem Heft auf dem ein Haken gesetzt ist

„Success Stories“ 2022 nach Schwerpunkten

Projekt: Post-factEUal. Transforming Europe from the 1930s to the Present

Goetheschule Essen (Nordrhein-Westfalen)

Lehrkräfte: Karen Heup und Martina Lacroix

Projekt: Schule INKLUSIVE demokratischer Veränderungen – Selbstbestimmung, Haltung und Verantwortung im gesellschaftlichen Kontext fördern

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie - Schulaufsicht Region Pankow (Berlin)

Kontaktperson: Cornelia Groch

Projekt: Future Erasmus - Carrying European values into the future

Herzog-Christian-August-Gymnasiume, Sulzbach-Rosenberg (Bayern)

Lehrkraft: Jan Roidl

Projekt: Brücken bauen

Privates Gymnasium St. Paulusheim, Bruchsal (Baden-Württemberg)

Lehrkraft: Patricia Faber

Projekt: EUROPIA - Building New European Dreams“

Dönhoff-Gymnasium Hamburg

Lehrkräfte: Claire Schleweis und Sven Hahn

Projekt: „Zwischen Vergangenheit und Zukunft: Le tradizioni in valigia“

Königin-Katharina-Stift Stuttgart

Lehrkraft: Catrin Kentischer-Märkle

Projekt: Von Europa lernen - Inklusion im Europäischen Vergleich

Oberschule Braunlage, Niedersachsen

Lehrkräfte: Quint Gembus und Alexander Heese

Projekt: Vielfalt macht Schule - interkulturelles und inklusives Lernen in Europa

Pestalozzi-Schule Essen (Nordrhein-Westfalen)

Lehrkräfte: Susanne Stock-Knirr und André Ernst

Projekt: Refugee Crisis: New Concepts, New Ideas and New Chances

Gymnasium Lehrte (Niedersachsen)

Lehrkräfte: Lena Busch und Klaus Perk

Projekt: Reisen ohne "Grenzen" - Unsere barrierefreien Reiseführer

Rurtal-Schule, Förderschule des Kreises Heinsberg mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung (Nordhrein-Westfalen)

Lehrkraft: Dietmar Pelzer

Projekt: Balance zwischen Digitalisierung und Gesundheit für alle Beteiligten unserer Schule

Einstein-Gymnasium Hameln (Niedersachsen)

Lehrkraft: Anika Weinel

Projekt: „Double sense 'Ways with Maths' or 'World wide Maths'"

Goetheschule Wetzlar (Hessen)

Lehrkraft: Meike Stamer

Projekt: „The Saint James Way – Harnessing the Power of the Way to Build Competences“

Humboldt-Gymnasium Trier (Rheinland-Pfalz)

Lehrkräfte: Karin Lenerz und Sarah Bock

Projekt: „Smart tools in schools“

IGS Busecker Tal (Hessen)

Lehrkraft: Torsten Piske

Projekt: Digitales Lernen - Stärkung der schulischen Entwicklungen bei digitalen Herausforderungen

Schulamt für den Kreis Soest (Nordrhein-Westfalen)

Kontaktperson: Ilka Newerla