Green Erasmus und Begegnungen

Gelungene Beispiele europäischer Zusammenarbeit für Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

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Mobilität

Europa umweltfreundlich entdecken

Eine Hospitation an einer Partnerschule im Ausland, ein Schüleraustausch mit Erasmus+ an einer Schule in Frankreich oder eine internationale Begegnung mit Partnerschulen in Braga: Bei den Mobilitäten, die mit Erasmus+ gefördert werden, reisen Menschen durch Europa und begegnen einander. Um dabei die Nutzung nachhaltiger und umweltschonender Transportmittel zu fördern, bietet das EU-Programm für akkreditierte Schulen und Einrichtungen besondere Anreize. Zum Beispiel gelten Fahrten mit Bahn, Bus, Fahrgemeinschaft oder Schiff als umweltfreundliche Reisearten, die bei der Abrechnung begünstigt werden.

Illustration mit Bahn und Bäumen

Wichtige Links

Mehr Informationen zur Förderung nachhaltiger Mobilitäten finden Sie hier:

Leitfaden [pdf, 5.24 MB]

Förderung

Europäische Schulzusammenarbeit

Umweltschutz im Schulprofil verankern

An der Gesamtschule Hardt in Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen), einer Europaschule mit MINT-Schwerpunkt, ist ein stärkeres Bewusstsein für Nachhaltigkeit sowohl den Schülerinnen und Schülern als auch dem Lehrerkollegium ein großes Anliegen. Beim europäischen Austausch mit Erasmus+ spielt Umweltschutz deshalb eine  zentrale Rolle. So entwickelten die Jugendlichen Ideen, wie beispielsweise Mülltrennung im Klassenzimmer besser funktioniert. Und bei den internationalen Treffen an der Partnerschule in den Niederlanden tauschten die Schülerinnen und Schüler selbstgemachte Gastgeschenke aus. Für die An- und Abreise nutzten sie den  Zug.

Jugendliche stehen aufgereiht auf Hügel. Davor Hände als Symbol für Mitmachen

Fortbildung und Hospitation

Ein nachhaltiges Projekt starten

Essbare Nutzpflanzen im eigenen Schulgarten anbauen – dieses Vorhaben hat die St. Thomas Realschule plus in Andernach (Rheinland-Pfalz) mit europäischem Austausch verbunden und damit wortwörtlich nachhaltige Kontakte geknüpft. Über die eTwinning-Plattform konnte die Koordinatorin Vera Kaspari Partnerschulen in Griechenland, Estland und Spanien für ihre Idee begeistern. Durch gegenseitige Hospitationen tauschten sich Lehrkräfte und Schulleitungen miteinander aus, lernten voneinander und brachten Anregungen mit, die Früchte tragen – nicht nur im eigenen Schulgarten, sondern auch weit darüber hinaus.

„Umweltschutz ist für uns ein europäischer Wert und eine globale Aufgabe – wir müssen über nationale Grenzen hinweg zusammenarbeiten. Aber die Anfänge liegen im Lokalen, wie hier in Andernach.“

Vera Kaspari und Nadja Richter koordinieren an der „St. Thomas Realschule plus“ in Andernach die Zusammenarbeit mit Erasmus+.

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