eTwinning Preis 2023

Mit dem Deutschen eTwinning-Preis werden einmal im Jahr beispielhafte Projekte ausgezeichnet, die zeigen, wie der digitale Austausch zwischen Schulen in Europa den Unterricht bereichern und Fremdsprachen- und Medienkompetenzen der Schülerinnen und Schülern fördern kann.

Kinder und Jugendliche für europäische Ideen begeistern

Von der digitalen Schnitzeljagd über spanische Traditionen, berühmte Erfindungen oder die Auseinandersetzung mit den eigenen historischen Wurzeln bis hin zur verbindenden Kraft der Musik und dem körperlichen und seelischen Wohlbefinden der Schülerinnen und Schüler. Die thematische Bandbreite der ausgezeichneten Aktivitäten ist groß. Doch die zehn ausgezeichneten Projekte haben auch einiges gemeinsam: Sie alle zeichnen sich durch ein hohes Maß an Kreativität aus und schafften es, die Kinder und Jugendlichen zu motivieren, Herausforderungen gemeinsam mit Schulklassen aus ganz Europa zu meistern. So entwickelten sich ganz automatisch Offenheit für andere Kulturen und europäische Ideen.

Hier stellen wir die zehn Sieger-Projekte des Jahres 2023 in den Alterskategorien 4 bis 11 Jahre, 12 bis 15 Jahre und 16 bis 21 Jahre sowie den Gewinner des an das eTwinning-Jahresthema angelehnten Spezialpreises vor.

 

 

Die Sieger-Projekte 2023

Ein Pokal auf dem das eTwinning-Logo zu sehen ist.

Qualität wird belohnt

Der deutsche eTwinning-Preis ist neben dem Qualitätssiegel und dem Schulsiegel nur eine von mehreren Auszeichnunge, die von der nationalen Koordinierungsstelle für eTwinning für gelungene digitale Projektarbeit vergeben werden. Hier gibt es einen Überblick über alle Auszeichnungen.

Spezialpreis "Innovation and Education"
Naabtal-Realschule, Nabburg (Bayern)

Smart and decent

Bei diesem eTwinning-Projekt haben Jugendliche aus sechs Ländern reflektiert, wie ihre eigene Kultur ihre Wertvorstellungen prägt und welche universellen Werte sie teilen. Die evangelische Religionsgruppe der Naabtal-Realschule hat sich dabei vor allem mit dem Thema "Liebe und Freundschaft" beschäftigt und in lebhaften Diskussionen mit ihren Partnerinnen und Partnern aus Kroatien, Rumänien, Aserbaidschan, Jordanien und der Türkei auch über Werte wie "Verantwortung", "Ehrlichkeit", "Gerechtigkeit" und "Patriotismus" gesprochen. Die Schülerinnen und Schüler aus der Oberpfalz gingen mit respektvoller Neugier auf die Jugendlichen aus den muslimischen Ländern zu und lernten dabei viel für das Unterrichtsthema Islam. Ihre Religionslehrerin, Angelika Hirmer, ist begeistert von ihrem Engagement: „Die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern und die Möglichkeit, Einblicke in andere Kulturen zu gewinnen, haben das Verständnis füreinander und die Wertschätzung von Vielfalt gestärkt.“ Die Jury lobte das herausragende, moderne und vielseitige Projekt und bezeichnete es als Vorbild für Bildung im 21. Jahrhundert.