Fachtagung zum modernen Fremdsprachenunterricht
Erasmus+ interkulturell, digital und kreativ: eTwinning im Fremdsprachenunterricht
vom 10. bis 11. März 2025 in Bonn
Schneller Überblick:
Allgemeine Information
Moderation
Keynotes
Parallele Projektpräsentationen
Workshops
Informationsangebot für Erasmus+ und eTwinning-Neulinge
Podiumsdiskussion
Allgemeine Informationen
Der internationale Schulaustausch fördert interkulturelles Lernen und Sprachkompetenz. Im Rahmen des Programms Erasmus+ bietet eTwinning eine digitale Plattform für grenzüberschreitende Projektarbeit im Unterricht. Besonders im Fremdsprachenunterricht ermöglicht eTwinning eine authentische, kooperative Lernumgebung zwischen Lernenden aus verschiedenen Ländern. Auf der Fachtagung in Bonn werden Best-Practice-Beispiele präsentiert, wie eTwinning im Unterricht und in der Lehrerausbildung genutzt werden kann. In Workshops erhalten die Teilnehmenden zudem praktische Hinweise und Anleitung, die Plattform in Curricula und Unterricht zu integrieren.
Gustav-Stresemann-Institut e.V. (GSI)
Langer Grabenweg 68
D-53175 Bonn
Check-in ist am Anreisetag ab 14:00 Uhr, Check-out am Abreisetag bis 10:00 Uhr.
Kostenübernahme
Die Tagung wird aus Mitteln des EU-Programms Erasmus+ finanziert. Die Kosten für die Teilnahme vor Ort, einschließlich der Mahlzeiten und die Übernachtung im Tagungshotel vom 10. bis 11. März 2025 werden vom Veranstalter übernommen.
Bitte beachten Sie das Merkblatt für Ihre Teilnahme [docx].
Die Fahrtkosten von Teilnehmenden von Schulen werden nach den geltenden Bestimmungen des Bundesreisekostengesetzes im Anschluss an die Tagung erstattet. Bitte nutzen Sie hierfür folgende Formulare:
Auf dieser Veranstaltung werden wir für den Informationsfluss vor Ort die Veranstaltungs-App Guestoo verwenden. Guestoo ist ein DSGVO-konformes Tool für Tagungsmanagement und Vernetzung. Wenn Sie der Verwendung zustimmen, können Sie in der App Ihre bevorzugten Projektpräsentationen und Workshops auswählen und weiterhin während der Tagung stets den Überblick über Räume und andere Teilnehmende auf Ihrem mobilen Gerät behalten.
Hinweise zu der Veranstaltungs-App Guestoo [pdf]
Wenn Sie nicht einverstanden sind, dass wir Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse der Event App mitteilen, schreiben Sie uns bitte bis zum 04.03. 12 Uhr eine Mail (Kontakt: Verena Beer, verena.beer(at)kmk.org).
Die TOP 30 Sehenswürdigkeiten in Bonn 2025
Eurobarometer survey on Europeans and their languages
Intercultural competence: the role of language learning
Guide for the development and implementation of curricula for plurilingual and intercultural education
Platform of resources and references for plurilingual and intercultural education
Compilation of project examples supporting regional and minority languages
Artificial intelligence as an asset to language learning in Europe
Lessons learned: CLIL and paths forward in bilingual education
Language learning through active and creative practices
Language learning through digital and creative innovation
Moderation der Fachtagung
Britta Mersch
Britta Mersch ist freie Bildungsjournalistin und arbeitet unter anderem für das Deutschlandradio und den Westdeutschen Rundfunk in verschiedenen Redaktionen, darunter Bildung und Wissenschaft. Sie moderiert regelmäßig Podiumsdiskussionen und Tagungen und ist freie Dozentin für Journalismus an der Kölner Universität. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Töchtern in Köln.
Keynotes
Gernot Stiwitz
Eröffnung der Tagung durch den Leiter des Pädagogischen Austauschdienstes Gernot Stiwitz
Ulrike Storost
Grußwort durch Ulrike Storost.
Sie arbeitet seit 2012 bei der Europäischen Kommission und leitet dort derzeit das Team der Online-Bildungsplattformen im Referat „Schulen und Mehrsprachigkeit“ der Generaldirektion Bildung, Jugend, Sport und Kultur (GD EAC), Europäische Kommission. Ulrike Storost engagiert sich schon lange für die internationale Bildungskooperation und Attraktivität des Lehrerberufs, u.a. mit Stellen bei der UNESCO, UNHCR, der Bertelsmann-Stiftung und der Studienstiftung des deutschen Volkes. Sie hat eine abgeschlossene Lehramtsausbildung (1.+2. Staatsexamen) aus Deutschland.
Virtual Exchange? - Potenziale und plurale Ansätze des Fremdsprachenlehrens und -lernens im (post-)digitalen Kontext
Prof. Dr. Katja Zaki ist Professorin für Romanistik und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg, seit 2016 zudem kooptiertes Mitglied der Philologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Seit 2021 ist sie Mitglied des Direktoriums der Freiburger School of Education FACE (der gemeinsamen School of Education der Pädagogischen Hochschule, Universität und Musikhochschule Freiburg) sowie seit 2024 Prorektorin für Studium, Lehre und Qualitätsentwicklung der Pädagogische Hochschule Freiburg.
«eTwinning als Motor für einen kompetenzorientierten und authentischen Fremdsprachenunterricht»
Dieser Vortrag gibt praxisnahe Einblicke in die Nutzung von eTwinning für authentische Lernprozesse im Fremdsprachenunterricht – mit konkreten Unterrichtsbeispielen, Projektideen und Strategien zur nachhaltigen Verankerung in Fachschafts- und Curriculumsarbeit.
Schirin Polzien ist Regionale Fachberaterin für moderne Fremdsprachen in der Sekundarstufe im Landesprogramm "Zukunft Schule im Digitalen Zeitalter" am Institut für Qualitätsentwicklung Schleswig-Holstein und ITE-Moderatorin für eTwinning. Ihre aktuellen Schwerpunkte umfassen den Einsatz von KI im Fremdsprachenunterricht sowie Erasmus+/Virtual Exchange-Projekte mit eTwinning. Zusätzlich unterrichtet sie am Käthe-Kollwitz-Gymnasium in Kiel.
«eTwinning in der Lehrkräfteausbildung»
Prof. em. Richard Powers unterrichtet angehende Lehrkräfte an der Pädagogischen Hochschule Stuttgart-Ludwigsburg in Deutschland in den Bereichen Instruktionsdesign, Universal Design for Learning (UDL) und Online-Unterricht. Als ITE-Moderator leitet Richard Powers eTwinning-Workshops und unterstützt seit 2019 Lehrkräfte, Lehramtsstudierende und Verwaltungsangestellte bei der Einführung von eTwinning in den Lehrplan an Universitäten und Schulen in Deutschland. Professor Powers gewann 2022 den Lehrpreis der Universität Stuttgart für seinen Kurs „Projektbasiertes Lernen mit eTwinning und Erasmus+ für Interkulturalität“.
«Zukunftsorientiertes Fremdsprachenlernen»
Zukunftsorientiertes Lernen erfordert, sich jenseits der aktuellen Praxis auf die Suche nach Ideen zu begeben, wie wir Lernende dabei unterstützen können, die Kompetenzen zu entwickeln, die sie für ihre Zukunft als mündige Bürgerinnen und Bürger im Zeitalter der menschlichen Digitalität benötigen werden, um die Zukunft mitzugestalten.
Im Vortrag werden die Rahmenbedingungen skizziert und mit pädagogischen Konzepten zusammengebracht, die teilweise mit, teilweise ohne Technologie umgesetzt werden können. Dies erfolgt anhand konkreter Beispiele und praxisnaher Überlegungen. Auch werden verschiedene Projekte präsentiert, die interessierten Lehrkräften den Eintritt in diese für sie neuen Welten erleichtern können.
Stephanie Wössner ist freiberufliche Beraterin und Referentin für zukunftsorientiertes Lernen mit den Schwerpunkten Extended Reality, Game-based Learning, KI, Design und Futures Thinking, Metaverse und zukunftsorientierte Lernumgebungen. Außerdem ist sie Mitherausgeberin der Zeitschriften on. Lernen in der digitalen Welt und Weiterbildung. Hauptberuflich war sie bis 2019 Fremdsprachenlehrerin und leitet mittlerweile die Stabsstelle Zukunft des Lernens am Landesmedienzentrum Baden-Württemberg. Berufsbegleitend hat sie außerdem am Zentrum für angewandte Spieleforschung an der Donau-Universität Krems 2024 einen Master of Arts in Game Studies und einen Master of Science in Game-based Media and Education erworben.
Mehrsprachiges Warm-up: «Immer noch ist Babylon»
Alter Egos und sprachliche Fauxpas? Von der Zeit Babylons bis zum heutigen Tag scheint es immer wieder zu Kommunikationspannen zu gelangen, insbesondere wenn Fremdsprachen ins Spiel kommen. Lasst uns dies in einem kurzen Eisbrecher näher erkunden!
Dr. Anne Laaredj-Campbell, Nationale Agentur Erasmus+ Schulbildung, stammt aus dem pazifischen Nordwesten (Oregon) und hat sowohl deutsche als auch amerikanische Wurzeln. Nach einem vierjährigen Forschungsaufenthalt in Algerien veröffentlichte sie 2016 ihre Dissertation mit dem Titel “Changing Female Literacy Practices in Algeria: Empirical Study of the Cultural Construction of Gender and Empowerment”. Seit 2022 ist sie eTwinning-Koordinatorin beim Pädagogischen Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz (KMK) in Bonn. Zu ihren Lehr- und Forschungsinteressen gehören die Umsetzung des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GERS) sowie des Begleitbandes (Companion Volume, 2020) und handlungsorientierte, kultursensible Ansätze im Kontext von Blended Learning.
Laura Restrepo Parrado hat an den Universitäten Straßburg und Bologna einen Master-Abschluss in europäischen Literaturwissenschaften erworben. Sie hat außerdem Literatur und Fremdsprachen in Kolumbien und in Deutschland studiert. Sie verfügt über Erfahrungen in den Bereichen Verlagswesen, Bildung und internationale Zusammenarbeit. Derzeit arbeitet sie als Senior Officer für eTwinning bei der Nationalen Agentur für Erasmus+ Schulbildung, dem Pädagogischen Austauschdienst (PAD) in Bonn. Zu ihren Schwerpunkten gehören die Koordination der nationalen Online-Fortbildungskurse und der Bereich eTwinning im Fremdsprachenunterricht.
«Kollaborative Projektarbeit im digitalen Austausch mit eTwinning»
Eva Müller ist ursprünglich Diplom-Ökotrophologin und hat jahrelang als Redakteurin und Journalistin für Gesundheits- und Verbraucherthemen für verschiedene Verlage gearbeitet. Von 2000 bis 2012 war sie im Pädagogischen Austauschdienst (PAD) für die EU-Programme im Schulbereich und anschließend in der Nationalen Agentur Erasmus+ Schulbildung im PAD für eTwinning, dem Netzwerk für Schulen in Europa, tätig. Seit 2021 ist sie als Senior Officer schwerpunktmäßig für die Koordination der verschiedenen eTwinning-Auszeichnungen zuständig.
Parallele Projektpräsentationen
Am Montag, den 10. März von 15:30 Uhr bis 17:00 Uhr, erhalten Sie Einblicke in die Vielfalt der eTwinning-Projekte.
Die Taskcard informiert über die parallelen Angebote der Praxisbeispielen aus dem Fremdsprachenunterricht (Projekte zu verschiedenen Unterrichtssprachen und Schulstufen)
Workshops
Am Dienstag, den 11. März von 10:15 Uhr bis 12:15 Uhr, bieten wir 5 parallele Workshops an. Die Taskcard informiert über das Angebot
„Mediation in handlungsorientierten fremdsprachlichen Lehr-/Lernszenarien“
Zum Workshop Mediation in handlungsorientierten fremdsprachlichen Lehr-/Lernszenarien: Entwicklung plurilingualer und plurikultureller Kompetenzen durch die gemeinsame Konstruktion von Bedeutung: Für Sprachenzentren an Hochschulen sind die Themen Internationalisierung und Entwicklung demokratischer Kompetenzen derzeit höchst aktuell, und für die Entwicklung internationaler Kompetenzen kommt der Mediation als komplexem Kommunikationsmodus besondere Bedeutung zu. Lehrszenarien, die Mediationsaufgaben enthalten, bieten ideale Möglichkeiten für die Umsetzung des Prinzips der Handlungsorientierung und arbeiten sehr stark auf der Beziehungsebene, so dass gleichzeitig eine ausgeprägte Lernendenzentrierung gegeben ist. In meinem Workshop möchte ich beispielhaft thematisieren, wie das Aushandeln von Bedeutung im Rahmen von Mediationsaktivitäten zur Entwicklung plurilingualer und plurikultureller Kompetenzen führen kann.
Dr. phil. Ursula Hehl: Ich habe Englische Philologie im Hauptfach studiert und über Shakespeares Komödien promoviert. Danach war ich einige Jahre als freiberufliche Lehrkraft für DaF und Englisch tätig, bevor ich 2008 eine Stelle als Fachkoordinatorin für Englisch ans Sprachlernzentrum der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn antrat. Seit 2011 arbeite ich in dieser Funktion am Sprachlernzentrum der Technischen Hochschule Köln (vormals Fachhochschule Köln); im Oktober 2024 habe ich die Leitung dieses Sprachlernzentrums übernommen. Meine Forschungsinteressen gelten der kompetenz- und handlungsorientierten Fremdsprachendidaktik und der Entwicklung interkultureller Kompetenzen, vor allem im Bereich English for Academic Purposes.
„eTwinning kompakt: Praktische Wege zur Integration in den Fremdsprachenunterricht“
Wie kann eTwinning mit wenig Aufwand in den Unterricht eingebunden werden? Dieser praxisorientierte Workshop bietet konkrete Ideen für die ersten Schritte sowie Tipps zur langfristigen Verankerung im Fremdsprachenunterricht.
Maria Pia Panunzio: Als gebürtige Italienerin und begeisterte Europäerin unterrichte ich seit 2008 Latein, Musik und Italienisch am Adolf Schmitthenner Gymnasium in Neckarbischofsheim. Dank meiner langjährigen Erfahrung als Erasmus Koordinatorin und Verantwortliche für eTwinning Projekte sind Erasmus- und eTwinning Projekte fester Bestandteil des Schullebens geworden. Gerne gebe ich meine Erfahrungen auch als ehemalige eTwinning-Moderatorin an interessierte Schulen weiter.
Susanne Leeb: Ich bin Gymnasiallehrerin für die Fächer Englisch und Italienisch, habe aber auch schon fachfremd Biologie und Ethik unterrichtet. Seit einigen Jahren führe ich regelmäßig eTwinning-Projekte mit meinen Italienischklassen durch und habe 2023 den Deutschen eTwinning- Preis für "Music is louder than Words - wie stark beeinflusst Musik dein Leben?" gewonnen. Seit Januar 2024 bin ich eTwinning-Moderatorin für Bayern und bin an Informations- und Fortbildungsveranstaltungen rund um dieses Thema beteiligt.
„Von der Universität in den Unterricht! eTwinning während der Lehrkräfteausbildungsphase und des Referendariats“
In einer zunehmend globalisierten Welt befinden sich Schule und Unterricht in einem ständigen Wandel. Die Zukunft der Bildung muss über das traditionelle Klassenzimmer hinausgehen und Lernerfahrungen bieten, die sich an den individuellen Werdegang anpassen und zugleich durch kollaboratives Arbeiten einen Sinn für die Gemeinschaft schaffen. Die digitale Projektarbeit mit eTwinning bietet Lehrkräften die Möglichkeit, sich mit anderen Lehrkräften in Europa auszutauschen, an Fortbildungen teilzunehmen und vor allem gemeinsame Online-Projekte mit europäischen Partnern und den Schülerinnen und Schülern durchzuführen.
In diesem Workshop werden die Teilnehmenden darüber nachdenken, wie eTwinning in ihre Seminarmodule integriert werden kann. Kann eTwinning als eines der Projekte für die Seminaraufgabe vorgeschlagen werden und wie können ITE (Initial Teaching Education)-Moderatorinnen und Moderatoren und der PAD sie bei der Integration von eTwinning in Ihren Lehrplan unterstützen?
Prof. em. Richard Powers, Professional School of Education Stuttgart-Ludwigsburg
Dr. Anne Laaredj-Campbell, Nationale Agentur Erasmus+ Schulbildung
„eTwinning im Fremdsprachenunterricht - konkrete Praxisbeispiele für den eigenen Unterricht zum Jahresthema 'Citizenship education: celebrating what unites us'“
In diesem Workshop erarbeiten wir konkrete Anwendungsszenarien für curricular implementierte eTwinning Projektarbeit im schulischen, kompetenzorientierten Fremdsprachenunterricht.
Dabei entwickeln wir zum eTwinning Jahresthema 2024/2025 „Citizenship education: celebrating what unites us“ gemeinsam kleine, interkulturelle Lerneinheiten (synchron und asynchron) für eine komplexe Lernaufgabe, die von Schülerinnen und Schülern in länderübergreifenden Teams erarbeitet werden können und setzen uns dabei auch mit der reflektierten und sinnvollen Nutzung von KI-Tools in eTwinning Projekten auseinander.
Dr. phil. Melinda Veggian: Ich unterrichte Fremdsprachen am Gymnasium und bin ITE-Moderatorin für eTwinning. Außerdem leite ich den interdisziplinären und institutionsübergreifenden ThinkTank "Lehren und Lernen im Kontext von Künstlicher Intelligenz" für das Virtuelle Kompetenzzentrum: Künstliche Intelligenz und wissenschaftliches Arbeiten (VK:KIWA) und biete Fortbildungen in diesem Kontext an.
„Blended Mobility zur Verknüpfung von digitalem Austausch mit Begegnungen in Präsenz / Mobilitäten“
Zum Workshop: Im regelmäßigen Austausch mit Lehrkräften habe ich einige Tipps zur Planung und Umsetzung von Blended Mobilities gesammelt, die ich in meinem Workshop weitergebe. Wir gucken uns an, wie eTwinning in den drei Phasen vor, während und nach der Begegnung in Präsenz eingesetzt werden kann. Teilnehmende sollen Fragen und Ideen für ihre eigenen Austauschprojekte einbringen – sei es ein Austausch mit Schülergruppen, oder eine Mobilität von einzelnen Schülerinnen und Schülern bzw. Lehrkräften und pädagogischem Personal.
Annika Gruß: Ich habe einen Masterabschluss in Deutsch als Zweit- und Fremdsprache in der Erwachsenenbildung und habe einige Semester Deutsch für internationale Studierende der Uni Bonn unterrichtet. Dabei habe ich Erfahrung sowohl mit Unterricht im Klassenzimmer als auch dem digitalen Unterrichten gesammelt. In der Nationalen Agentur Erasmus+ Schulbildung arbeite ich an der Schnittstelle von digitalem Austausch und dem Austausch vor Ort.
Informationsangebot für Erasmus+ und eTwinning-Neulinge
Einführung in die eTwinning-Plattform
In diesem Workshop stelle ich eTwinning auf der European School Education Platform vor. Beginnend mit der Registrierung auf der Platform und der Erstellung des eigenen Profils erfahren Sie, wie Sie Partnerlehrkräfte für gemeinsame Unterrichtsvorhaben finden und sich austauschen können. Die Gründung eines eTwinning-Projekts wird erläutert und Sie bekommen Einblicke, wie der Projektarbeitsraum TwinSpace genutzt werden kann.
Ulrich Heedt: Ich habe einen Magisterabschluss in Geschichte, Politik und Romanistik und bin seit 2013 in der Nationalen Agentur Erasmus+ Schulbildung für eTwinning tätig. Zu meinen Schwerpunkten gehören die Organisation internationaler Veranstaltungen und das Helpdesk.
Einführung in die Fördermöglichkeiten mit Erasmus+
Wenn Sie sich für die Möglichkeiten interessieren, die Erasmus+ auch Ihrer Einrichtung bietet und wissen wollen, was genau sich hinter den Bezeichnungen Kurzzeitprojekt, Akkreditierung oder kleinere Partnerschaft verbirgt, sind Sie bei mir richtig. Ich werde Ihnen einen kurzen Überblick über die Fördermöglichkeiten geben und einige Beispiele aus der Praxis vorstellen – sozusagen die graue Theorie und die bunte Praxis. Wenn Sie bereits konkrete Pläne für Erasmus-Aktivitäten haben, werden Sie die Möglichkeit haben, Ihre Fragen dazu zu stellen.
Fabian Schwarz: Ich arbeite seit 2011 in der Nationalen Agentur Erasmus+ Schulbildung (und voilà: habe davor auch mal eine Fremdsprache an der Uni Bonn studiert und ein Erasmus-Jahr in der Normandie verbracht). Momentan bin ich im Bereich Akkreditierung tätig. Vorher habe ich einige Jahre im Bereich Partnerschaften gearbeitet und im Vorgängerprogramm Schulpartnerschaften betreut.
Podiumsdiskussion
Abschluss im Plenum
Ulrike Storost, Head of Sector „Schulen und Mehrsprachigkeit“, Generaldirektion für Bildung, Jugend, Sport und Kultur (GD EAC), Europäische Kommission
Dr. Anne Laaredj-Campbell, Nationale Agentur Erasmus+ Schulbildung
Dr. Melinda Veggian, Fremdsprachenlehrerin, ITE eTwinning-Moderatorin und Leiterin des ThinkTank "Lehren und Lernen im Kon-text von KI" für das VK:KIWA
Roman Kofler, Lehrer und Konrektor an der Grund- und Mittelschule Gaißach südlich von München. Er nutzt eTwinning seit mehreren Jahren, um seinen Englischunterricht zu bereichern und den Schülerinnen und Schülern das Motto der Europäischen Union “In Vielfalt geeint” anschaulich näherzubringen.