Ist es in Zeiten technischer Hilfsmittel und Künstlicher Intelligenz überhaupt noch notwendig, dass Schulkinder in Europa mehrere Sprachen lernen? Das ECML (European Centre for Modern Languages) und die Europäischen Kommission haben dazu mit ihrem Motivationsmanifest zum Europäischen Tag der Sprachen einen klaren Standpunkt formuliert: „Das Lehren und Lernen mehrerer Sprachen in unseren Schulen ist kein kultureller Luxus, sondern eine politische Notwendigkeit: Es ist das Mittel, mit dem wir das europäische Ideal mit Leben füllen und die pluralistischen, inklusiven und zukunftsorientierten Werte stärken, die für das europäische Projekt von zentraler Bedeutung sind.“
Online-Veranstaltung der Europäischen Kommission
Am 30. September bietet die EU-Kommission von 12 Uhr bis 16:30 Uhr ein Online-Event mit zahlreichen Expertinnen und Experten rund um das Thema „Languages unite!“ an, beispielsweise Mehrsprachigkeit im Unterricht oder wie Künstliche Intelligenz Sprachen lernt. Die Teilnahme ist kostenlos, es ist lediglich eine Registrierung erforderlich. Mehr Information zur Veranstaltung
Der Europäische Tag der Sprachen wird am 26. September 2026 gefeiert, diesmal unter dem Motto: „Sprachen verbinden!“. Der jährliche Aktionstag ist eine Initiative des Europarats und der Europäischen Kommission und würdigt die sprachliche Vielfalt in Europa. Rund um den Aktionstag gibt es zahlreiche Spiele, Aktivitäten und Materialien für den Unterricht. Zur Website des Europäischen Tags der Sprachen
Sprachen lernen im Austausch
Auch europäische Projektarbeit und Austausch mit Erasmus+ wecken Begeisterung für die sprachliche Vielfalt in Europa. Auf der Website des PAD gibt es dazu eine eigene Themenseite mit Erfahrungen aus der Praxis.
Insbesondere eTwinning ist dabei ein großartiges Werkzeug, um Schülerinnen und Schüler im Fremdsprachenunterricht zu aktivieren. Alle Informationen zu europäischen Online-Projekten mit eTwinning gibt es hier.