Bundesrat Guy Parmelin und EU-Kommissarin Ekaterina Zaharieva haben am 10. November 2025 in Bern das Programmabkommen Schweiz-EU unterzeichnet. Das Abkommen ebnet den Weg für eine Assoziierung an das EU-Programm Erasmus+ sowie weitere europäische Programme. (Quelle: Pressemeldung Schweizerische Eidgenossenschaft)
Die Schweiz hatte bereits am Vorgängerprogramm von Erasmus+ bis 2014 als Partnerstaat teilgenommen. In der aktuellen Programmgeneration ist das Land jedoch noch, wie auch das Vereinigte Königreich, laut Programmleitfaden ein sogenannter „nicht-assoziierter Drittstaat“.
Movetia ist die Nationale Agentur zur Förderung von Austausch und Mobilität im Bildungsbereich in der Schweiz. Rund 50 Mitarbeitende arbeiten derzeit in Bern bei der Organisation. Sieben von ihnen konnten wir jetzt in Bonn begrüßen: Im Rahmen eines Job Shadowings informierten sich sechs Schweizer Kolleginnen und ein Kollege über die Arbeit der Nationalen Agentur Erasmus+ im Schulbereich. Für Doryan Givel, der in der Schweiz das Programm für Fremdsprachenassistenz (FSA) koordiniert, bot sich auch die Gelegenheit zum kurzen Austausch mit seiner deutschen Kollegin im Pädagogischen Austauschdienst.
Interessant für die Gäste war auch das digitale Angebot im Rahmen von Erasmus+, die eTwinning Community. Bereits zum aktuellen Zeitpunkt können Lehrkräfte aus der Schweiz mit ihren Schulklassen in den TwinSpace eingeladen werden, um an bestehenden eTwinning-Projekten teilzunehmen.
In einem Feed auf ihrer Website informiert Movetia laufend über neue Entwicklungen zu Erasmus+ in der Schweiz.
Alle Informationen zu den Programmstaaten und Partnerstaaten bei Erasmus+ gibt es hier.
Diese Meldung wurde am 3. Februar 2026 überarbeitet.
Zum aktuellen Zeitpunkt können keine Erasmus+ Projektaktivitäten mit Schulen oder anderen Einrichtungen in der Schweiz oder dem Vereinigten Königreich geplant oder beantragt werden.