Die Welt der Mode übt eine besondere Faszination aus. Doch welche Auswirkungen hat die Modeindustrie auf die Gesellschaft und unseren Planeten? Das eTwinning-Projekt „The Way We Wear“ ermöglicht Schülerinnen und Schülern, einen Blick hinter die Kulissen der Textilindustrie zu werfen, Marketingstrategien zu entlarven und das eigene Konsumverhalten zu hinterfragen. Eine neue Projektanleitung stellt die eingesetzten Methoden und Aktivitäten Schritt für Schritt vor und bietet Inspiration für Lehrkräfte, die das Thema „Fast Fashion“ im digitalen Austausch aufgreifen möchten.
Die vorgestellten Aktivitäten rücken zum einen den Wissenserwerb zu globalen Produktionsbedingungen, Umweltbelastung und Entsorgungsverfahren sowie Vermarktungsstrategien in den Fokus. Zum anderen werden die Jugendlichen dazu angeleitet, das eigene Handeln zu hinterfragen und Ideen für nachhaltigen Konsum zu entwickeln. Die Projektanleitung richtet sich an Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II und steht als Download zur Verfügung oder ist über den PAD-Webshop kostenlos erhältlich.
Schülerinnen und Schüler darin zu unterstützen, ein Bewusstsein für nachhaltigen Konsum zu entwickeln und mediale Kommunikationsmechanismen zu beleuchten, sind Ziele, die auch im EU-Bildungsprogramm Erasmus+ eine zentrale Rolle spielen. Mit „Green Erasmus“ liegt ein inhaltlicher Schwerpunkt auf Austauscherfahrungen, die sich mit Strategien für eine nachhaltige und ressourcenschonende Zukunft beschäftigen. Ein weiteres Beispiel, wie sich die Themen Upcycling und Fast Fashion im europäischen Austausch aufgreifen lassen, zeigen die Erasmus-Aktivitäten der Europaschule Rövershagen. Die Schülerinnen und Schüler aus Mecklenburg-Vorpommern erprobten gemeinsam mit Jugendlichen aus Thessaloniki verschiedenen Upcycling-Ideen.