„Die Idee des Programms Erasmus+ begeistert mich schon seit meiner eigenen Schulzeit: Mit 14 Jahren nahm ich am Vorgängerprojekt COMENIUS teil und begegnete in Italien Schülerinnen und Schülern aus ganz Europa. Noch immer blicke ich dankbar auf diese einzigartige Chance zurück, neugierig über den Tellerrand schauen zu dürfen. Als Studentin machte ich mich dann nochmals mit Erasmus auf – diesmal ging es nach Irland. Bis heute denke ich gerne an diese intensive Zeit, in der ich das Land, seine Menschen und seine Kultur authentisch kennen lernte. Die Erfahrung eines offenen, toleranten und vielfältigen Europas, die ich selbst dank Erasmus machen durfte, möchte ich nun meinen SchülerInnen weitergeben.“
So fasst Sinem Yurt, Lehrerin an der Jakob-Friedrich-Schöllkopf-Schule in Kirchheim unter Teck ihren „Erasmus-Lebenslauf“ zusammen.
Austausch gehört zu den prägendsten Erfahrungen während der Schulzeit – und ist oft ein Anstoß dafür, dass junge Menschen sich für andere Länder und Kulturen interessieren, Fremdsprachen lernen oder sogar eine bestimmte berufliche Richtung einschlagen.
Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des EU-Programms Erasmus+ im kommenden Jahr suchen wir persönliche Geschichten mit und um schulischen Austausch in Europa – von ehemaligen Schülerinnen und Schülern, COMENIUS-Sprachassistentinnen und -assistenten, langjährigen Fans von eTwinning oder (angehenden) Lehrkräften, die durch europäischen Austausch und Fortbildungen besondere Erfahrungen gemacht haben.
Sie möchten Ihre Geschichte mit uns teilen? Dann schicken Sie uns eine kurze E-Mail an martin.finkenberger[a]kmk.org, damit wir Sie kontaktieren können.
Filmprojekt zu Erasmus+ Liebesgeschichten
Die in Berlin lebende französische Journalistin und Dokumentarfilmerin Marie Villetelle arbeitet an einem Filmprojekt zum Jubiläum des Erasmus-Programms, das die menschliche Seite europäischer Mobilität und die vielen Beziehungen, die daraus erwachsen sind, beleuchten will. Gesucht werden dafür Personen, die von ihren persönlichen Erasmus-Erfahrungen berichten möchten. Mehr Informationen zum Filmprojekt gibt es hier.