Das Vereinigte Königreich rückt näher an Europa und will sich in der Antragsrunde 2027 wieder an Erasmus+ beteiligen. Die Grundlage für die Assoziierung an das Bildungsprogramm der Europäischen Union sei geschaffen, teilte die EU-Kommission Mitte April 2026 mit. Damit würden künftig „insbesondere der jüngeren Generation bedeutende Möglichkeiten in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Sport und Jugend“ eröffnet.
Die Assoziierung des Vereinigten Königreichs an Erasmus+ stelle Lernende, Angestellte, Bildungseinrichtungen und Organisationen aus dem Vereinigten Königreich mit denjenigen aus den EU-Mitgliedstaaten und anderen mit dem Programm assoziierten Drittländern gleich, heißt es in der Mitteilung. Mit der Annahme der Änderung des Handels- und Kooperationsabkommens zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich wird eine Zusage eingelöst, die bei einem Gipfeltreffen im vergangenen Mai gegeben worden war.
„Die Stärkung dieser Bindungen ist auf beiden Seiten gewinnbringend – für unsere Studierenden, Lehrkräfte, Bildungssysteme, Volkswirtschaften und die Gesellschaften insgesamt. Ich freue mich darauf, dass das enorme Potenzial dieser Entwicklung so bald wie möglich ausgeschöpft wird“, erklärte die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen.
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