Für meine Schule

Schülerinnen und Schüler lächeln in die Kamera
Schülerinnen und Schüler

Erasmus+ fördert den Austausch von Schülerinnen und Schülern in Europa. Ob Frankreich oder Polen, ob für zwei Tage oder ein ganzes Jahr, ob mit der Schulklasse oder als einzelner Austauschschüler: es gibt vielfältige Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche in Europa mobil zu sein, im Ausland am Unterricht teilzunehmen, gemeinsam an Projekten zu arbeiten und dabei mehr über sich und andere zu lernen. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Schule über die beste Förderung.

Austausch mit Schülergruppen

zwei bis 30 Tage

Sie möchten mit Ihrer Schulklasse oder Erasmus-AG Ihre Partnerschulen zum Beispiel in Bulgarien oder Frankreich besuchen? Lassen Sie sich den Austausch mit Erasmus+ fördern. Sie entscheiden, wie lange Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern vor Ort bleiben und an welchen Themen Sie an der Gastschule mit den Austauschpartnern arbeiten wollen. Theaterprojekt, Schulorchesterfahrt, Fremdsprachentandems oder gemeinsame Umweltarbeit – Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Die Voraussetzungen:

  • Die Dauer des Austauschs liegt zwischen zwei (Mindestdauer) und 30 Tagen.
  • Bei dem Austausch treffen sich Schülerinnen und Schüler aus mindestens zwei Nationen.
  • In der Regel findet der Austausch an der Partnerschule statt. Mit entsprechender inhaltlicher Begründung sind auch andere Zielorte im Land der Partnerschule (z.B. eine Gedenkstätte, ein Bauernhof o.ä.) denkbar.
  • Treffen der Schülerinnen und Schüler sind mit inhaltlicher Begründung auch in Städten mit Sitz von EU-Institutionen (Brüssel, Den Haag, Frankfurt am Main, Luxemburg, Straßburg) möglich, unabhängig davon, wo die Partnerschule liegt.
  • Eine Altersbeschränkung gibt es nicht. Auch Grundschülerinnen und -schüler können teilnehmen und mit Ihnen beispielsweise für zwei Tage an die Partnerschule ins Nachbarland fahren.
  • Als Begleitpersonen können nur Lehrkräfte oder anderes pädagogisches Personal der Schule gefördert werden, keine Eltern.
  • Rein touristische Reisen können nicht gefördert werden.

Wenn Ihre Partnerschulen zum Gegenbesuch kommen möchten, können sie eigene Fördergelder über die Erasmus+ Agentur in ihren Ländern beantragen.

Vier Schüler und Schülerinnen informieren sich in einer Bibliothek
Erasmus+ fördert Austausch mit Schülergruppen

Wichtige Links

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Kombinieren Sie die realen Begegnungen mit digitalen Elementen - so wird der Austausch noch intensiver und nachhaltiger. Auf der eTwinning-Plattform können Sie die Begegnungen mit einem kleinen Blog dokumentieren, aber auch Partnerschulen finden. Erstellen Sie Ihr eigenes virtuelles Klassenzimmer, in dem Ihre Schülerinnen und Schüler die Schule und sich selbst vorstellen und Aufgaben in internationalen Teams bearbeiten.

Die Voraussetzungen:

  • Die Dauer des Austauschs liegt zwischen zwei (Mindestdauer) und 30 Tagen.
  • Bei dem Austausch treffen sich Schülerinnen und Schüler aus mindestens zwei Nationen.
  • In der Regel findet der Austausch an der Partnerschule statt. Mit entsprechender inhaltlicher Begründung sind auch andere Zielorte im Land der Partnerschule (z.B. eine Gedenkstätte, ein Bauernhof o.ä.) denkbar.
  • Treffen der Schülerinnen und Schüler sind mit inhaltlicher Begründung auch in Städten mit Sitz von EU-Institutionen (Brüssel, Den Haag, Frankfurt am Main, Luxemburg, Straßburg) möglich, unabhängig davon, wo die Partnerschule liegt.
  • Eine Altersbeschränkung gibt es nicht. Auch Grundschülerinnen und -schüler können teilnehmen und mit Ihnen beispielsweise für zwei Tage an die Partnerschule ins Nachbarland fahren.
  • Als Begleitpersonen können nur Lehrkräfte oder anderes pädagogisches Personal der Schule gefördert werden, keine Eltern.
  • Rein touristische Reisen können nicht gefördert werden.

Kurzzeitaustausch von
einzelnen Schülerinnen und Schülern

zehn bis 29 Tage

Einige Ihrer Schülerinnen und Schüler möchten tiefer in eine andere Kultur und Sprache eintauchen und mehrere Wochen alleine im Ausland verbringen? Erasmus+ fördert auch Schüleraustausch für einzelne Jugendliche.

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Auf eTwinning kann der Austausch einzelner Schülerinnen und Schüler digital begleitet werden. Jugendliche können hier vor dem Austausch schon ihre Gastfamilie und neue Klasse kennenlernen. Während des Austauschs können die Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler auf der Plattform auch Aufgaben und Wochenberichte einstellen, um so regelmäßig miteinander in Kontakt zu bleiben.  

Schülerpraktikum

(zehn bis 29 Tage)

An vielen Schulen ist ein Schülerpraktikum zentraler Bestandteil der Berufsvorbereitung. Warum dann nicht gleich ein Praktikum im Ausland – mit Erasmus-Förderung? Den Praktikumsplatz dürfen sich ihre Schülerinnen und Schüler mit Ihrer Unterstützung selbst aussuchen – so können die Jugendlichen gleich lernen, wie man eine Bewerbung in einer Fremdsprache schreibt.

Die Voraussetzungen:

  • Die Dauer des Schülerpraktikums liegt zwischen zehn Tagen (Mindestdauer) und 29 Tagen.
    Die Schülerinnen und Schüler gehen Vollzeit in die Schule (nicht nach Abschluss der Schule möglich).
  • Die Schülerinnen und Schüler suchen sich mit Ihrer Unterstützung den Praktikumsplatz selbst – so können die Jugendlichen gleich lernen, wie man eine Bewerbung in einer Fremdsprache schreibt.
  • Die Unterbringung muss selbst organisiert werden und kann aus den Aufenthaltskosten finanziert werden.
  • Die Eltern unterschreiben eine Einverständniserklärung und sorgen für eine ausreichende Versicherung.
  • Eine Altersbeschränkung gibt es nicht. Bitte beachten Sie die Vorgaben der Schule und des entsprechenden Kultusministeriums.

Wichtige Links

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Sie fragen sich, wo Sie Praktikumsplätze im Ausland für Ihre Schülerinnen und Schüler finden können? Vielleicht haben auch Ihre Partnerschulen oder eTwinning-Kontakte einen Tipp. Auch ein Blick ins School Education Gateway kann sich lohnen.

Langzeitaustausch von einzelnen Schülerinnen und Schülern

(ab 30 Tage bis ein Jahr)

Zwei Monate nach Norwegen? Ein halbes Jahr nach Polen? Ein Jahr nach Spanien? Ermöglichen Sie Ihren Schülerinnen und Schüler diese einmalige Erfahrung in der Schulzeit – ohne dass die Eltern sich in Unkosten stürzen müssen.

Die Voraussetzungen für einen individuellen Langzeitaustausch:

  • Die Dauer des Austauschs liegt zwischen 30 Tagen und einem Jahr. Auch kürzere Aufenthalte sind möglich.
  • Die Schülerinnen und Schüler gehen Vollzeit in die Schule (nicht nach Abschluss der Schule möglich).
  • Eine Altersbeschränkung für die Schülerinnen und Schüler gibt es nicht. Bitte beachten Sie die Vorgaben der Schule und des entsprechenden Kultusministeriums.
  • Die Lehrkräfte der entsendenden Schule und der Gastschule organisieren den Aufenthalt, entwickeln einen Stundenplan für den Austauschschüler und finden eine Gastfamilie. Viel Arbeit? Dafür erhalten Sie zusätzlich 500 Euro pro Schüler für die Organisation. Ihre Schüler werden es Ihnen danken. Hilfestellung geben unsere Onlineseminare zur Organisation von Langzeit-Austausch und ein Leitfaden für den Langzeitaustausch mit Tipps und Vorlagen für die Lernvereinbarung, Gastfamilienprofile und vieles mehr.
  • Die Eltern unterschreiben eine Einverständniserklärung und sorgen für eine ausreichende Versicherung.
  • Es ist möglich, dass die Schülerin oder der Schüler von einer Lehrkraft an die Gastschule gebracht oder auch wieder abgeholt wird. Oft fährt auch die Schülerin oder der Schüler zunächst mit einem Gruppenaustausch an die Partnerschule und bleibt dann länger vor Ort.
  • Zur Vorbereitung des Auslandsaufenthalts bieten wir für die Schülerinnen und Schüler Onlineseminare an.
  • Beim Langzeitaustausch kann für die sprachliche Vorbereitung auch ein Zuschuss beantragt bzw. ein Onlinekurs belegt werden.

Wichtige Links

Wie so ein Langzeitaustausch ablaufen kann?
Erfahrungsbericht lesen
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Auf eTwinning kann der Austausch einzelner Schülerinnen und Schüler digital begleitet werden. Die Schülerin bzw. der Schüler kann hier vor dem Austausch z.B. schon die Gastfamilie und neue Klasse kennenlernen. Während des Austauschs können die Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler auf der Plattform auch Aufgaben und Wochenberichte einstellen – so bleiben alle miteinander in Kontakt und das Lehrerkollegium oder die Mitschülerinnen und Mitschüler können den Austausch online mitverfolgen.

Digitaler Austausch über eTwinning

Auf eine digitale Reise gehen… das geht mit eTwinning. Schülerinnen und Schüler können einen digitalen Austausch starten, sich kennenlernen und zu einem selbstgewählten Thema zusammenarbeiten. Sie gewinnen dabei Fremdsprachenpraxis und Medienkompetenz.  Wer die Austauschpartner vor Ort besucht, kann mit eTwinning die Schülerinnen und Schüler der Partnerschule online kennenlernen, die Begegnung vorbereiten und die Daheimgebliebenen am Austausch teilhaben lassen.

Lehrerin begrüßt Videokonferenz-Teilnehmende
Erasmus+ fördert mit eTwinning Schülerinnen und Schüler über digitalen Austausch