eTwinning in der Kita
Mit eTwinning lassen sich entdeckendes Lernen und interkultureller Austausch ganz einfach kombinieren. So wird der Blick über den Tellerrand der eigenen Welt bereits im Kindergartenalter möglich. Mit eTwinning können Kinder den Alltag in anderen Kitas und das Leben in anderen Ländern entdecken und eine erste Idee von Europa entwickeln.
eTwinning für die Kleinsten
Mit eTwinning erhält der europäische Gedanke Einzug in jede Kita. Durch eine flexible Kombination analoger und digitaler Methoden können Pädagoginnen und Pädagogen Kindern interkulturelle Begegnungen ermöglichen – ganz ohne Besuche im Ausland, die im Kindergarten oft nur schwierig umzusetzen sind. Die Neugierde der Kinder bildet gemeinsam mit ihrer Lebenswelt den Ausgangspunkt für den digitalen Austausch im Rahmen von Erasmus+. Anknüpfend an bestehende Lernaktivitäten und den Alltag in der Kita können mit eTwinning Projekte umgesetzt werden, die Kinder Schritt für Schritt an digitale Medien heranführen.
Mit und über Medien lernen
Mit der European School Education Platform, einer sicheren und geschützten Lernplattform, bietet eTwinning einen virtuellen Raum für digitale europäische Bildungsprojekte ab dem Kindergartenalter. Im TwinSpace, einem geschossenen Arbeitsbereich, können die an einem Projekt beteiligten Kitas miteinander kommunizieren und zum Beispiel über Fotos oder Videos an den Projektaktivitäten der anderen teilhaben. Gerade bei Projekten mit sehr jungen Kindern handelt es sich also meist nicht um rein digitale Projekte. Analoge Aktivitäten wie Basteln, Singen oder Bewegungsspiele stehen oft im Zentrum von eTwinning-Projekten in der Kita. Diese können über den TwinSpace mit den Projektpartnern geteilt werden. So erhalten die Kinder Einblicke in den Alltag der Partner-Kita und können gleichzeitig den Umgang mit digitalen Tools erproben. Eine Verständigung zwischen den Kindern ist dabei auch ohne Fremdsprachenkenntnisse möglich.
Langfristige Lerneffekte
Die Teilnahme an einem eTwinning-Projekt in der Kita kann eine wichtige positive Lernerfahrung darstellen und dabei helfen, die Kinder auf ihren weiteren Bildungsweg vorzubereiten und den Übergang in die Grundschule zu erleichtern. Denn eTwinning fördert die Neugierde und Autonomie der Kinder und legt einen Grundstein für interkulturelle, Medien- und Sprachkompetenzen. Auch altersübergreifendes Lernen lässt sich mit eTwinning problemlos organisieren, denn im Rahmen eines digitalen Austauschprojekts können Kitas zum Beispiel auch mit Grundschulklassen zusammenarbeiten.
„Mein Ziel ist es, den Kindern praktisch zu verdeutlichen, dass es neben unserer Stadt in Deutschland noch viele verschiedene Länder, Sprachen, Kulturen und Religionen gibt. Im Rahmen eines eTwinning-Projekts erfahren wir dies durch aktives Erleben, statt nur davon zu hören.“
Wie können eTwinning-Projekte in der Kita aussehen?
In einem eTwinning-Projekt können Sie nahezu alle Themen aufgreifen, daher ist es einfach, den digitalen Austausch an die Bildungsziele der eigenen Kita anzupassen. Die European School Education Platform bietet verschiedene Funktionen zur Umsetzung der Aktivitäten. Die Inhalte können Sie frei wählen. eTwinning eignet sich gut zum lernerzentrierten und entdeckenden Lernen – eine Methode, die die Lebenswelt der Kinder in den Fokus rückt. Fragen Sie sich also, was die Kinder aktuell beschäftigt, wenn Sie auf der Suche nach einem geeigneten Thema für ein eTwinning-Projekt sind.
eTwinning-Projekte funktionieren auch ohne Fremdsprachenkompetenzen der Kinder. Bei zeitversetzten Aktivitäten können die Kinder ohne Sprache kommunizieren, zum Beispiel indem sie für die anderen fotografieren, filmen, malen oder basteln. Für den Austausch von Informationen und Texte (zum Beispiel Steckbriefe, Rezepte) können die Pädagoginnen und Pädagogen unterstützen, indem sie schreiben bzw. vorlesen und dabei übersetzen. Bei gemeinsamen Aktivitäten, wie einer Videokonferenz, können die Kinder Gegenstände in die Kamera zeigen, vorbereitete Schilder nutzen, singen oder tanzen. Sie als Pädagoginnen und Pädagogen brauchen eine gemeinsame Sprache, um Absprachen zu treffen, Arbeitsaufträge zu formulieren und sich im Verlauf des Projektes auszutauschen. Entweder haben Sie Kolleginnen bzw. Kollegen in der Kita, die die Sprache der Partnereinrichtung sprechen, oder die Partnerinnen und Partner sprechen Deutsch. Ansonsten nutzen Sie Englisch als gemeinsame Sprache. Zur Unterstützung können Sie auch Übersetzungstools (zum Beispiel für die schriftliche Kommunikation) nutzen.
eTwinning-Projekte funktionieren auch ohne Fremdsprachenkompetenzen der Kinder. Bei zeitversetzten Aktivitäten können die Kinder ohne Sprache kommunizieren, zum Beispiel indem sie für die anderen fotografieren, filmen, malen oder basteln. Für den Austausch von Informationen und Texte (zum Beispiel Steckbriefe, Rezepte) können die Pädagoginnen und Pädagogen unterstützen, indem sie schreiben bzw. vorlesen und dabei übersetzen. Bei gemeinsamen Aktivitäten, wie einer Videokonferenz, können die Kinder Gegenstände in die Kamera zeigen, vorbereitete Schilder nutzen, singen oder tanzen. Sie als Pädagoginnen und Pädagogen brauchen eine gemeinsame Sprache, um Absprachen zu treffen, Arbeitsaufträge zu formulieren und sich im Verlauf des Projektes auszutauschen. Entweder haben Sie Kolleginnen bzw. Kollegen in der Kita, die die Sprache der Partnereinrichtung sprechen, oder die Partnerinnen und Partner sprechen Deutsch. Ansonsten nutzen Sie Englisch als gemeinsame Sprache. Zur Unterstützung können Sie auch Übersetzungstools (zum Beispiel für die schriftliche Kommunikation) nutzen.
Wenn Sie noch keine Partner-Kita in Ihren Kontakten haben, können Sie die Suchfunktion „Partner Search“ auf der European School Education Platform nutzen. Hier können Sie Projektideen von anderen Pädagoginnen und Pädagogen finden und darauf antworten, oder Sie posten eine eigenen Projektidee. Sie können verschiedene Filter anwenden, um gezielt nach Projektideen in der Kita zu suchen, zum Beispiel das Alter, Projektsprache (Deutsch, Englisch, weitere) oder bestimmte Partnerländer (zum Beispiel die deutschsprachigen eTwinning-Länder Österreich, Luxemburg, Belgien, Liechtenstein). Tipp: Schauen Sie sich das eTwinning-Profil Ihrer Kontakte an. Für Ihr erstes Projekt empfehlen wir, Partnerinnen bzw. Partner auszuwählen, die schon eTwinning-Projekte durchgeführt haben und Sie als Neuling unterstützen können.
Wenn Sie noch keine Partner-Kita in Ihren Kontakten haben, können Sie die Suchfunktion „Partner Search“ auf der European School Education Platform nutzen. Hier können Sie Projektideen von anderen Pädagoginnen und Pädagogen finden und darauf antworten, oder Sie posten eine eigenen Projektidee. Sie können verschiedene Filter anwenden, um gezielt nach Projektideen in der Kita zu suchen, zum Beispiel das Alter, Projektsprache (Deutsch, Englisch, weitere) oder bestimmte Partnerländer (zum Beispiel die deutschsprachigen eTwinning-Länder Österreich, Luxemburg, Belgien, Liechtenstein). Tipp: Schauen Sie sich das eTwinning-Profil Ihrer Kontakte an. Für Ihr erstes Projekt empfehlen wir, Partnerinnen bzw. Partner auszuwählen, die schon eTwinning-Projekte durchgeführt haben und Sie als Neuling unterstützen können.
Auf der European School Education Platform finden Sie mit eTwinning einen geschützten Raum eigens für europäischen Austausch und (vor-)schulische Projekte. Alle Projektaktivitäten finden im sogenannten TwinSpace, einem geschlossenen Arbeitsbereich, statt. Wer Zugang zu diesem virtuellen Projektraum erhält, entscheiden die beteiligten Pädagoginnen und Pädagogen. Im Kindergartenalter erhalten die Kinder in der Regel keinen eigenen Account auf der Plattform. Die Pädagoginnen und Pädagogen vermitteln den Austausch über die Plattform. Schulkinder können mit Schülerprofilen auf der Plattform angemeldet werden.
Auf der European School Education Platform finden Sie mit eTwinning einen geschützten Raum eigens für europäischen Austausch und (vor-)schulische Projekte. Alle Projektaktivitäten finden im sogenannten TwinSpace, einem geschlossenen Arbeitsbereich, statt. Wer Zugang zu diesem virtuellen Projektraum erhält, entscheiden die beteiligten Pädagoginnen und Pädagogen. Im Kindergartenalter erhalten die Kinder in der Regel keinen eigenen Account auf der Plattform. Die Pädagoginnen und Pädagogen vermitteln den Austausch über die Plattform. Schulkinder können mit Schülerprofilen auf der Plattform angemeldet werden.
Besonders wenn Sie mit jungen Lernenden arbeiten, ist es wichtig, auch die Eltern darüber zu informieren, in welchem Rahmen die digitale Projektarbeit stattfinden wird. Dafür eignet sich zum Beispiel ein Infoabend oder ein Elternbrief. Das Einverständnis für die Teilnahme der Kinder am Projekt sowie für Foto- und Videoaufnahmen muss schriftlich eingeholt werden. Hier finden Sie eine entsprechende Vorlage. Es empfiehlt sich, den TwinSpace bei Veranstaltungen mit den Eltern zu zeigen, um diesen einen Einblick in die Arbeit und die Projektergebnisse zu geben.
Besonders wenn Sie mit jungen Lernenden arbeiten, ist es wichtig, auch die Eltern darüber zu informieren, in welchem Rahmen die digitale Projektarbeit stattfinden wird. Dafür eignet sich zum Beispiel ein Infoabend oder ein Elternbrief. Das Einverständnis für die Teilnahme der Kinder am Projekt sowie für Foto- und Videoaufnahmen muss schriftlich eingeholt werden. Hier finden Sie eine entsprechende Vorlage. Es empfiehlt sich, den TwinSpace bei Veranstaltungen mit den Eltern zu zeigen, um diesen einen Einblick in die Arbeit und die Projektergebnisse zu geben.
Die Arbeit mit eTwinning bietet einen Mehrwert für alle Beteiligten.
Pädagoginnen und Pädagogen …
- knüpfen Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen aus ganz Europa.
- lernen Beispiele und Ideen für digitale Projekte kennen.
- können Aufgaben und Verantwortungen im Projekt werden zwischen den Projektpartnerinnen und -partnern aufteilen.
Kinder …
- machen altersgerechte Erfahrungen mit Medien.
- lernen Gleichaltrige aus anderen Ländern kennen und entdecken ihre Lebenswelt.
- erleben Europa, ohne zu verreisen.
Kindergärten und Vorschulen …
- schärfen ihr Profil und tragen zur Internationalisierung der eigenen Einrichtung bei.
- können unkomplizierter in den europäischen Austausch einsteigen.
- stärken durch die Zusammenarbeit von Lernenden und pädagogischem Fachpersonal das Gemeinschaftsgefühl.
Die Arbeit mit eTwinning bietet einen Mehrwert für alle Beteiligten.
Pädagoginnen und Pädagogen …
- knüpfen Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen aus ganz Europa.
- lernen Beispiele und Ideen für digitale Projekte kennen.
- können Aufgaben und Verantwortungen im Projekt werden zwischen den Projektpartnerinnen und -partnern aufteilen.
Kinder …
- machen altersgerechte Erfahrungen mit Medien.
- lernen Gleichaltrige aus anderen Ländern kennen und entdecken ihre Lebenswelt.
- erleben Europa, ohne zu verreisen.
Kindergärten und Vorschulen …
- schärfen ihr Profil und tragen zur Internationalisierung der eigenen Einrichtung bei.
- können unkomplizierter in den europäischen Austausch einsteigen.
- stärken durch die Zusammenarbeit von Lernenden und pädagogischem Fachpersonal das Gemeinschaftsgefühl.
Schritt für Schritt starten
- Registrieren Sie sich selbst und Ihre Einrichtung bei eTwinning.
- Nutzen Sie das Angebot zur Beratung durch das eTwinning-Team.
- Informieren Sie die Leitung Ihrer Einrichtung über eTwinning.
- Nehmen Sie an einer Onlineveranstaltung für eTwinning-Neulinge teil.
- Besuchen Sie ein europäisches Kontaktseminar zum Schwerpunkt “Early Childhood Education and Care”.
Beratung und Vernetzung
Ansprechpersonen
Annika Gruß
Referentin für eTwinning (Schwerpunkt: „Early Childhood Education and Care“)
annika.gruss(at)kmk.org
0228-501-183
eTwinning-Team: 0800-389 466 464
eTwinning(at)kmk.org
Erfahrene Lehrkräfte sind als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in Sachen digitaler Austausch tätig und beantworten gerne alle Fragen rund um eTwinning. In Deutschland gibt es sieben Moderatorinnen und Moderatoren aus Grundschulen, die auch gerne von Kitas kontaktiert werden können.
Lisa Wilhelm (Baden-Württemberg)
Regenbogenschule-Grundschule Ulm
wilhelm(at)erasmusplus-schulbildung.de
Roland Gröger (Berlin)
Otto-Wels-Grundschule Berlin
groeger(at)erasmusplus-schulbildung.de
Paola Schettin (Brandenburg)
Neue Grundschule Potsdam
schettin(at)erasmusplus-schulbildung.de
Harald Brötje (Niedersachsen)
Grundschule Schöningen
broetje(at)erasmusplus-schulbildung.de
Stephanie Lanfermann (Nordrhein-Westfalen)
GGS Bülseschule Gelsenkirchen
lanfermann(at)erasmusplus-schulbildung.de
Ricarda Geidelt (Sachsen)
Grundschule Markkleeberg-Ost
geidelt(at)erasmusplus-schulbildung.de
Sophie Peyronnet (Schleswig-Holstein)
Grundschule Roter Hahn Lübeck
peyronnet(at)erasmusplus-schulbildung.de
Erfahrene Lehrkräfte sind als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in Sachen digitaler Austausch tätig und beantworten gerne alle Fragen rund um eTwinning. In Deutschland gibt es sieben Moderatorinnen und Moderatoren aus Grundschulen, die auch gerne von Kitas kontaktiert werden können.
Lisa Wilhelm (Baden-Württemberg)
Regenbogenschule-Grundschule Ulm
wilhelm(at)erasmusplus-schulbildung.de
Roland Gröger (Berlin)
Otto-Wels-Grundschule Berlin
groeger(at)erasmusplus-schulbildung.de
Paola Schettin (Brandenburg)
Neue Grundschule Potsdam
schettin(at)erasmusplus-schulbildung.de
Harald Brötje (Niedersachsen)
Grundschule Schöningen
broetje(at)erasmusplus-schulbildung.de
Stephanie Lanfermann (Nordrhein-Westfalen)
GGS Bülseschule Gelsenkirchen
lanfermann(at)erasmusplus-schulbildung.de
Ricarda Geidelt (Sachsen)
Grundschule Markkleeberg-Ost
geidelt(at)erasmusplus-schulbildung.de
Sophie Peyronnet (Schleswig-Holstein)
Grundschule Roter Hahn Lübeck
peyronnet(at)erasmusplus-schulbildung.de