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Blended Mobility mit eTwinning

Blended Mobility verbindet die Stärken digitaler Zusammenarbeit mit denen von Begegnungen vor Ort. Der digitale Austausch mit eTwinning bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Aktivierung der Schülerinnen und Schüler. Die Präsenzphasen ergänzen dies durch intensive, persönliche Begegnungen.

Grafische Elemente, die digitalen und Vor-Ort-Begegnung illustrieren. Im Zentrum ist ein Tabletcomputer dargestellt. Kreisförmige Pfeile stehen für gegenseitigen Austausch: Die Pfeile weisen von einem Schulgebäude zu einem Ortssymbol und zurück. Als weitere Elemente enthält die Grafik ein Notizblatt und eine Fotokamera.

Verschiedene Lernformen kombinieren

Blended Mobility vereint die Vorteile digitaler Zusammenarbeit mit den Stärken persönlicher Begegnungen vor Ort. eTwinning ermöglicht in den Phasen des Online-Austauschs eine große methodische Flexibilität. So können die Schülerinnen und Schüler durch kollaborative Aufgaben, asynchrone Kommunikation und selbstständige Projektarbeit aktiviert werden. Die Präsenzphasen ergänzen dies durch intensive, persönliche Begegnungen, in denen die interkulturellen Beziehungen durch handlungsorientiertes Lernen vertieft werden. In der digitalen Zusammenarbeit können Themen und gegenseitige Besuche vor- und nachbereitet werden, sodass die Begegnungen vor Ort noch intensiver und nachhaltiger sind. Dabei ermöglicht es eTwinning, die Schülerinnen und Schüler von Beginn an aktiv einzubinden.

 

 

Digital und vor Ort: Wie sich Schulaustausch mit Erasmus+ und eTwinning ergänzen zeigt der Videoclip zum Projekt des Erzbischöflichen St.-Irmengard-Gymnasium in Garmisch-Partenkirchen.

Vorteile einer Blended Mobility

Die Zeit, welche die Teilnehmenden im Rahmen eines Austauschprojekts gemeinsam vor Ort verbringen, ist intensiv, aber zeitlich begrenzt. Digitale Phasen vor und nach der Mobilität ermöglichen eine längere und intensivere Zusammenarbeit - vor allem zwischen den Schülerinnen und Schülern. Wenn einige organisatorische Aspekte oder einzelne Aufgaben in der Vor- und Nachbereitung in den digitalen Raum ausgelagert werden, kann die Zeit vor Ort besser für Aktivitäten genutzt werden, die die persönliche Interaktion zwischen den Beteiligten erfordern. Vor allem digitale Aktivitäten zum Kennenlernen machen es möglich, vorab Vertrauen zu den Partnern aufzubauen, sich auf Unterschiede in Sprache, Kultur und Routinen im Schulalltag einzustellen und einen inhaltlichen Einstieg in das gemeinsame Thema zu finden. Wenn die Partner nach der Mobilität weiter über eTwinning verbunden bleiben, hat man zudem vor Ort weniger Zeitdruck, Inhalte und Ergebnisse fertigzustellen, kann zusammen reflektieren und möglicherweise nächste gemeinsame Schritte planen.

 

Einblicke und erste Informationen

In dieser Onlineveranstaltung geben wir regelmäßig Einblicke in eTwinning als digitale Plattform und Methode, um Ihre Mobilitäten noch effektiver durchzuführen.

Zum Video-Mitschnitt

Inklusion

Über eTwinning können alle am Austausch mitwirken. Die Aufgaben in eTwinning-Projekten sind vielfältig, sodass in den Online-Phasen jeder entsprechend der eigenen Fähigkeiten mitwirken kann. Auch Schülerinnen und Schüler, die aus verschiedenen Gründen nicht mitreisen, können über eTwinning am Projekt mitwirken.

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Grafik eines Tablets mit einem Mauszeiger, einem Hashtag und einem @-Zeichen, opberhalb davon ein Foto und ein Filmstreifen als Symbol für ein Video

Digitale Bildung

Der digitale Austausch mit eTwinning trägt zur Umsetzung der Priorität „Medienkompetenz und digitale Bildung“ bei. Die Teilnehmenden des Projektes setzten digitale Tools bewusst und zielgerichtet für die Zusammenarbeit ein und entwickeln ihre digitalen Fähigkeiten im europäischen Kontext weiter.

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eTwinning in den verschiedenen Projektphasen

Die digitale Zusammenarbeit mit eTwinning kann vor, während und nach der Mobilität stattfinden. eTwinning kann in allen drei Phasen genutzt werden oder auch nur in einer Phase. Die koordinierenden Lehrkräfte entscheiden für ihr jeweiliges Projekt, in welchem Umfang eTwinning als digitale Komponente der Blended Mobility zum Einsatz kommen soll. Die Projektpartner arbeiten im gemeinsamen TwinSpace, einem digitalen Klassenraum auf der European School Education Platform, an den digitalen Aktivitäten. Die beteiligten Lehrkräfte registrieren das Projekt dort und können anschließend Schülerinnen und Schüler in den TwinSpace einladen. Die Inhalte des TwinSpaces sind nur für Mitglieder des Projektes sichtbar.

VOR der Mobilität

  • Partnersuche: Lehrkräfte finden Projektpartner über die European School Education Platform.
  • Kennenlernen: Lehrkräfte bzw. Schülerinnen und Schüler tauschen sich digital aus und können bereits in internationale Gruppen eingeteilt werden.
  • Vorstellen: Alle am Projekt Beteiligten lernen die Schulen und Routinen der Partner kennen.
  • Themenwahl: Schülerinnen und Schüler können aktiv an der Wahl des Themas beteiligt werden.
  • Netiquette: Gemeinsam werden Regeln für die Kommunikation und Zusammenarbeit aufgestellt.
  • Interkulturelles Training: Fragen zum Gastland und dem Alltag werden dort geklärt.

WÄHREND der Mobilität

  • Organisation: Alle Dokumente und Absprachen können im TwinSpace zentral an einem Ort verwaltet werden.
  • Kommunikation: ein sicherer Kommunikationskanal für alle Teilnehmenden
  • Dokumentation: Im TwinSpace können Eindrücke (Fotos, Videos, Audios, Notizen, neuer Wortschatz) gesammelt werden, mit denen ggf. später weitergearbeitet werden kann.
  • Teilhabe: Schülerinnen und Schüler, die nicht an der Mobilität teilnehmen, können digital mitarbeiten.

NACH der Mobilität

  • Dokumentation: Gemeinsame Produkte und Ergebnisse wie Präsentationen oder eBooks können kollaborativ erstellt bzw. fertiggestellt werden.
  • Evaluation: Feedback von allen Teilnehmenden kann eingeholt und dokumentiert werden.
  • Dissemination: Die Projektergebnisse können innerhalb der beiteiligten Schulen verbreitet oder mit den Eltern geteilt werden.
  • Kontaktpflege: Über eTwinninng kann der Kontakt zu den Projektpartnern aufrechterhalten werden.

Einfach starten

Ihre Kita oder Schule möchte durch Erasmus+ gefördert werden oder Sie sind als Lehrkraft noch nicht für eTwinning registriert? Hier finden Sie alle Informationen zu den ersten Schritten.

Förderung beantragen

Die EU fördert mit Erasmus+ den europäischen Schulaustausch. Hier erfahren Sie, welche Aktivitäten die EU unterstützt und wie Sie Mittel beantragen können.

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eTwinning

Von der Registrierung über die Partnersuche bis zur Projektarbeit im TwinSpace. Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt den Weg zu Ihrem ersten eTwinning-Projekt.

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Blended Mobility: Best Practice

Bridging Conservation

In diesem Projekt haben Schülerinnen und Schüler des Amandus-Abendroth Gymnasiums in Niedersachsen über zwei Jahre hinweg mit einer Partnerklasse aus Italien zum Thema UNESCO Weltnaturerbe gearbeitet. Die gegenseitigen Besuche mit Erkundungen des Wattenmeeres bzw. des Vulkans Etna wurden durch virtuelle Zusammenarbeit rund um nachhaltigen Tourismus ergänzt.

¡Comprometidos, cantemos todos!

Bei diesem Projekt haben Schülerinnen und Schüler der Georg-Büchner-Schule in Rodgau (Hessen) gemeinsam mit Jugendlichen aus Spanien und Frankreich die verbindende Sprache der Musik genutzt, um über Themen wie europäische Werte, Nachhaltigkeit und Solidarität in den Austausch zu kommen. Entstanden sind gemeinsame Songs und Videos.

Das gemeinsam gestaltete Projektlogo spiegelt die inhaltliche Ausrichtung des Projekts wider. Die Auseinandersetzung mit Weltnaturerbestätten findet nicht nur vor Ort, sondern auch mithilfe digitaler Tools statt.

Auf digitalen Pinnwänden tauschen sich die Jugendlichen aus Deutschland und Italien darüber aus, was ein Weltnaturerbe ausmacht und wie die besonderen Landschaften ihre Heimatregionen prägen.

Jede Gruppe stellt den Partnern “ihre” Weltnaturerbestätte vor und erstellt ein Erklärvideo zu den Besonderheiten des jeweiligen Lebenraumes. So werden Fachunterricht (Biologie), Fremdsprachenlernen und die Erweiterung digitaler Kompetenzen verbunden.

Im TwinSpace diskutieren die Schülerinnen und Schüler über verschiedene Formen des Tourismus und die Auswikungen auf Natur und Umwelt.

Im Rahmen von zwei Mobilitäten lernen die Klassen die Weltnaturerbestätten in den Partnerländern kennen: Das Wattenmeer in Deutschland und den Etna auf Sizilien.

Die gemeinsame Zeit vor Ort wird außerdem genutzt, um in internationalen Teams ein Script für einen Podcast rund um Weltnaturerbe und nachhaltigen Tourismus zu schreiben und diesen anschließend aufzunehmen.

Die Grundidee des Projektes war, Engagement und Solidarität mit Kreativität und Musik zu verknüpfen und so zu zeigen, dass gemeinsames Handeln Spaß macht und das Einstehen für europäische Werte über Ländergrenzen hinweg verbindet.

Auch für die beteiligten Lehrkräfte sind eTwinning und der TwinSpace eine gute Möglichkeit, um Projektziele gemeinsam festzulegen, die Ausrichtung der Inhalte an den verschiedenen Curricula zu prüfen und Mobilitäten zu organisieren.

Auch die Schülerinnen und Schüler haben sich von Beginn an intensiv ausgetauscht. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen sammelten sie auf digitalen Pinnwänden Themen rund um gemeinsame europäische Werte. 

Zu diesen entstanden dann während der drei Mobilitäten gemeinsam erarbeitete Songs. Dabei fand in jedem Land eine besondere Aktivität statt. Zunächst wurde in Frankreich Musik erstellt und aufgenommen …

… in Deutschland wurden Songtexte geschrieben und während der gemeinsamen Zeit in Spanien wurden die Lieder schließlich gemeinsam gesungen.

Zum Abschluss des Projekts wurden - wieder in Zusammenarbeit über digitale Tools - Videos zu den entstandenen Songs erstellt, um die gemeinsame Arbeit zu dokumentieren.