Tagung zum fachlichen Monitoring für laufende Erasmusprojekte
„Mit Erasmus+ Wirkung entfalten – Praxis, Perspektiven und Programmprioritäten”
12. bis 13.11.2025 im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn
Allgemeine Informationen
Begrüßung und Eröffnung
Keynote
Workshops
Moderation
Kontakt
Die Tagung widmete sich der zentralen Frage, wie Erasmus+-Projekte eine höhere Wirkung erzielen können. Zu Beginn stand den Erasmus+-Projektkoordinatoren und -koordinatorinnen umfassend Zeit für aktions- und interessensspezifischen Austausch zur Verfügung. In diesen Runden konnten Erfahrungen geteilt, Bedarfe benannt und erste thematische Schwerpunkte gesetzt werden.
Im anschließenden Open Space bot ein vielfältiger „Markt der Möglichkeiten“ unterschiedliche Beratungsangebote, themenspezifische Informationsstände sowie zahlreiche Gelegenheiten zur vertieften Vernetzung. Die Teilnehmenden konnten ins Gespräch kommen, Kontakte knüpfen und individuelle Fragen klären.
Am folgenden Tag wurden in Workshops verschiedene Themen vertieft. Anhand praxisnaher Beispiele wurde erarbeitet, wie die horizontalen Erasmus-Prioritäten – „Demokratiebildung und europäische Werte“, „Green Erasmus und Nachhaltigkeit“, „Inklusion und Vielfalt“ sowie „Medienkompetenz und digitale Bildung“ – erfolgreich in der Projektarbeit berücksichtigt werden können. Ergänzend dazu fanden Workshops zur Wirkungsdefinition und -messung, zur Nutzung von KI im Kontext von Erasmus+ sowie zur nationalen Vernetzung unter Projektkoordinatoren und -koordinatorinnen statt.
Allgemeine Informationen
Gustav-Stresemann-Institut e.V. (GSI)
Langer Grabenweg 68
D-53175 Bonn
Check-in ist am Anreisetag ab 14:00 Uhr, Check-out am Abreisetag bis 10:00 Uhr. Die Rezeption ist 24 Stunden geöffnet.
Kostenübernahme
Die Tagung wird aus Mitteln des EU-Programms Erasmus+ finanziert. Die Kosten für die Teilnahme vor Ort, einschließlich der Mahlzeiten und die Übernachtung im Tagungshotel vom 12. bis 13. November 2025 werden vom Veranstalter übernommen.
Fahrtkosten der Teilnehmenden der Aktion KA 121 und KA 122 werden nach den geltenden Bestimmungen des Bundesreisekostengesetzes im Anschluss an die Tagung erstattet.
Bitte nutzen Sie hierfür folgende Formulare:
Antragsformular für die Fahrtkostenerstattung [docx]
Hinweise für die Fahrtkostenerstattung [pdf]
Senden Sie bitte Ihren Antrag mit Belegen postalisch an die im Antrag angegebene Anschrift oder per Mail (Anlagen bitte als PDF) an katharina.fahr(at)kmk.org.
Teilnehmende aus der Aktion KA 210/KA 220 finanzieren ihre Fahrtkosten bitte aus den Projektmitteln.
Um vor und während der Veranstaltung alle relevanten Informationen zu bündeln, den Informationsfluss aktuell zu halten und Ihre Wahl zu den aktionsspezifischen Austauschrunden und Workshops zu erleichtern, verwenden wir Guestoo.
Es bietet Teilnehmenden jederzeit Zugriff auf wichtige Informationen rund um die Veranstaltung und erstellt mit einer Workshopauswahl per Klick ein personalisiertes Programm. Das Tool ist DSGVO-konform und für die Teilnehmenden der Veranstaltung kostenfrei nutzbar – auch auf Smartphones und Tablets.
Hinweise zu dem Event Tool “Guestoo” [pdf]
Begrüßung und Eröffnung
Stefan Schaaf
Die Tagung wird durch Stefan Schaaf, Nationale Agentur Erasmus+ Schulbildung, eröffnet.
Stefan Schaaf ist stellvertretender Direktor der Nationalen Agentur Erasmus+ Schulbildung. Dort leitet er das Referat, das Schulen auf ihrem Weg zur Akkreditierung unterstützt und bei ihren Aktivitäten begleitet.
Keynote
Mit Erasmus+ Wirkung entfalten – Lernmobilitäten und ihre Wirkungen auf Schulen, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler
Dr. Nadine Sonnenburg ist Wissenschaftlerin an der Technischen Universität Dortmund und forscht insbesondere zu den Themen Internationalisierung und Europäisierung schulischer Bildung, Schulentwicklung, Lehrer:innenbildung sowie Digitalisierung schulischer Bildung mit Fokus auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Schule. Sie war operative Projektleitung einer Mixed-Methods-Studie zur Wirkung von Erasmus+ in Schulen und weiteren Bildungseinrichtungen im Schulbereich und wird in ihrer Keynote zentrale Ergebnisse der Studie vorstellen.
Zusammenfassung der Studie zu Erasmus+ in der Schule [pdf]
Informationen und Neuigkeiten aus Erasmus+
Ute Kock, Nationale Agentur Erasmus+ Schulbildung: Ich habe einen Magisterabschluss im Fach Regionalwissenschaften Nordamerika. Seit 2009 bin ich in der Nationalen Agentur Erasmus+ Schulbildung tätig, wo mein Schwerpunkt im Bereich Akkreditierung liegt. Unter anderem berate ich Antragsteller und Zuschussempfänger und führe Informationsveranstaltungen durch, um Schulen, Kitas und andere Einrichtungen der allgemeinen Schulbildung bei der optimalen Nutzung der Möglichkeiten von Erasmus+ zu unterstützen.
Öffentlichkeitsarbeit in und für Erasmus+
Dr. Martin Finkenberger, Nationale Agentur Erasmus+ Schulbildung: Ich leite das Referat für Öffentlichkeitsarbeit im PAD. Mit unseren analogen Angeboten – zum Beispiel unserem Magazin „Austausch bildet“ – und digitalen Kanälen (Website, Social Media) wollen wir den geförderten Projekten in unseren Programmen zu mehr Sichtbarkeit verhelfen. Wie wir Sie in der Öffentlichkeitsarbeit unterstützen und wie Sie uns dabei unterstützen können – darüber möchte ich gerne mit Ihnen ins Gespräch kommen.
Workshops
Go Green, Travel Smart - Erasmus+ nachhaltig erleben
Wie können wir europäische Mobilitäten nachhaltiger gestalten? In diesem Workshop entdecken wir kreative Ideen und erprobte gute Praxis zum Thema Green Travel im Erasmus-Kontext. Gemeinsam entwickeln wir passende Ansätze für die Projekte der Teilnehmenden. Wir zeigen, dass internationale Erfahrungen und Umweltschutz Hand in Hand gehen können - motivierend und machbar.
Anja Wilke ist seit über 20 Jahren Lehrkraft und war als Erasmus-Moderatorin für Niedersachsen sowie als Beraterin für Europa und Internationales im Regionalen Landesamt für Schule und Bildung (RLSB) Hannover tätig. Sie verfügt über umfassende Erfahrung in der Koordination von Erasmus+ KA1- und KA2-Projekten und leitete ein Erasmus-Grundschulkonsortium, das aufgrund eines hohen Anteils von Mobilitäten im Bereich Green Travel als Good Practice Beispiel gesehen wird. Darüber hinaus entwickelte sie Europa-Projekte für Grundschulen und plante sowie organisierte zahlreiche Erasmus-Experten-Veranstaltungen für unterschiedliche Zielgruppen.
Fabian Schwarz: Ich arbeite seit 2011 in der Nationalen Agentur Erasmus+ Schulbildung, davor habe ich u. a. Französisch und Politikwissenschaften studiert (nein, nicht auf Lehramt…). Ich bin zuständig für den Bereich Akkreditierung (Einzelakkreditierungen und Mobilitätskonsortien). Seit einigen Jahren bin ich der „Green Contact Point“ für die Nationale Agentur, daher bin ich Teil des europäischen Netzwerks zur Priorität Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Programm Erasmus+. Ich bin außerdem Ansprechpartner für Fragen rund um den Europass Mobilität im Schulbereich.
Was bedeutet die Programmpriorität Inklusion und Vielfalt für Ihre Projektarbeit?
Neben der inhaltlichen Arbeit zum großen Themenfeld Inklusion und Vielfalt zielt die Programmpriorität besonders darauf ab, dass mehr Menschen mit geringeren Chancen von den zahlreichen Möglichkeiten von Erasmus+ profitieren können. In diesem Workshop entwickeln Sie jeweils für Ihre Projektarbeit passende Maßnahmen zur Einbindung von Menschen mit geringeren Chancen. Es wird neben einem kurzen Input einer erfahrenen Projektkoordinatorin Raum für Austausch dazu geben, welche Maßnahmen sich jeweils in der Projektplanung und -durchführung eignen könnten.
Ulrike Nehls ist ausgebildete Lehrkraft für Englisch, Sozialwissenschaften und Deutsch als Zweitsprache für die Sekundarstufe I in NRW und arbeitet seit 2023 als Referentin im Veranstaltungsmanagement bei der Nationalen Agentur Erasmus+ Schulbildung. Hier fungiert sie außerdem als interne Ansprechperson für die Programmpriorität Inklusion und Vielfalt.
Annika Schneider arbeitet seit 2021 in der Nationalen Agentur Erasmus+ Schule im Bereich Akkreditierung. Sie ist dort für die Beratung und Begleitung akkreditierter Einrichtungen aus den Bundesländern Berlin, Brandenburg und Baden-Württemberg (St-Z) zuständig. Seit etwa zwei Jahren beschäftigt sie sich außerdem intensiv mit der Programmpriorität Inklusion & Vielfalt.
Carolin Zöller ist Koordinatorin für Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie Erasmus+-Koordinatorin am Carl-Humann-Gymnasium in Essen. Sie unterrichtet die Fächer Kunst und Chemie und engagiert sich als Multiplikatorin für das Programm Erasmus+ bei der Bezirksregierung Düsseldorf.
Wirkung: Verstehen, Definieren und Messen
In diesem Workshop zeige ich, wie Wirkung in Mobilitäts- und Partnerschaftsprojekten der schulischen Bildung definiert und erfasst werden kann.
Niklas Gyalpo (Wien), geboren 1988, ist EU-Programme Officer für Leitaktion 2 in Erasmus+ Schulbildung beim OeAD (Nationale Agentur für Erasmus+ in Österreich). Mit Expertise im Bereich Impact und als Mitglied der Steuerungsgruppe der Europäischen Kommission für Partnerschaften zur Schulentwicklung gestaltet er maßgeblich die europäische Bildungszusammenarbeit mit. Er studierte Lehramt der Fächer Psychologie, Philosophie, Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung sowie interdisziplinäre Ethik für Schule und Beruf.
Erasmus+ Projekte mit KI gestalten: Grundlagen und Einsatzbereiche von KI für den schulischen Kontext
Dieser Workshop führt zunächst kurz in die Grundlagen von Künstlicher Intelligenz ein und sensibilisiert die Teilnehmenden für Chancen und Grenzen der Technologie im schulischen Kontext, insbesondere mit Blick auf Einsatzmöglichkeiten von KI zur Unterstützung der eigenen Arbeit als Lehrkraft. In einer praktischen Arbeitsphase erhalten die Teilnehmenden eine Einführung in das Prompt Engineering und arbeiten mit einem selbst gewählten generativen KI-Tool, um Anwendungsideen im Kontext von Erasmus+ – etwa zur Planung von Projekten – gemeinsam zu entwickeln und zu reflektieren.
Der Workshop richtet sich sowohl an Teilnehmende, die noch keine eigenen Erfahrungen mit KI haben, als auch an solche, die bereits erste Schritte gegangen sind. Ziel ist es auch, dass die Teilnehmenden ihre Erfahrungen und Ideen zu möglichen Einsatzfeldern im Rahmen von Erasmus+ miteinander teilen. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
Voraussetzungen: Bitte bringen Sie ein mobiles Endgerät (z.B. Laptop) für die Erarbeitungsphase im Workshop mit. Für diese Arbeitsphase wird ein Zugang zu einer generativen KI-Anwendung (FOBIZZ oder kostenlose Versionen von ChatGPT/Perplexity etc.) empfohlen. Bitte melden Sie sich – wenn möglich – vorab bei einer dieser Anwendungen an (die kostenlosen Versionen von ChatGPT/Perplexity sind ausreichend).
Dr. Nadine Sonnenburg ist Wissenschaftlerin an der Technischen Universität Dortmund und forscht insbesondere zu den Themen Internationalisierung und Europäisierung schulischer Bildung, Schulentwicklung, Lehrer:innenbildung sowie Digitalisierung schulischer Bildung mit Fokus auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Schule. Sie war operative Projektleitung einer Mixed-Methods-Studie zur Wirkung von Erasmus+ in Schulen und weiteren Bildungseinrichtungen im Schulbereich und wird in ihrer Keynote zentrale Ergebnisse der Studie vorstellen.
Gemeinsam stärker – Nationale Netzwerke in Erasmus+ gestalten
Oft wird die Vernetzung im Erasmus+-Programm vor allem auf die geförderte internationale Zusammenarbeit beschränkt – dabei steckt gerade in der lokalen Vernetzung vor Ort ein enormes Potenzial. Von Kolleginnen und Kollegen aus der Region zu lernen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Strukturen zu entwickeln, kann Projekte langfristig stärken und neue Impulse geben. Die Arbeit als Projektkoordinatorinnen und Projektkoordinatoren lebt von guten Kontakten und tragfähigen Netzwerken. Doch welche Vernetzungsbedarfe haben Sie eigentlich, wie finden Sie regionale Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner und wie lassen sich gemeinsame Arbeitsstrukturen aufbauen?
In diesem Workshop reflektieren wir, welche Erfahrungen Sie bereits mitbringen, welche Bedarfe und Wünsche Sie haben und wie Sie diese praktisch angehen können. Nach einem Input zur Gestaltung von Netzwerken werden wir in Kleingruppen und im Plenum herausarbeiten, welche Formen der Vernetzung für Sie sinnvoll sind und welche nächsten Schritte sich daraus ableiten lassen.
Felix Alscher unterrichtet Mathematik und Informatik am Immanuel-Kant-Gymnasium Leipzig und engagiert sich als Landesfachberater für Digitalität intensiv für die Weiterentwicklung digitaler Bildungsprozesse in Sachsen. Bereits 2008 initiierte er gemeinsam mit seiner Schule das erste EU-Projekt im Rahmen einer Comenius-Partnerschaft. Seit 2015 leitet er gemeinsam mit einer Kollegin das Erasmus-Team der Schule, das mittlerweile auf zehn Mitglieder angewachsen ist. Mit dem Ziel, die europäische Zusammenarbeit im Bildungsbereich weiter zu stärken, gründete Felix Alscher im Jahr 2023 ein regionales Netzwerk, das inzwischen über 50 sächsische Schulen verbindet. Die regelmäßig stattfindenden Netzwerkkonferenzen fördern den Austausch, die Fortbildung und die nachhaltige Verankerung europäischer Projekte im Schulalltag.
Susan Finke ist Referentin für interkulturelle Bildung und Erziehung am Landesamt für Schule und Bildung (LaSuB) in Dresden. Sie studierte Höheres Lehramt an Gymnasien für die Fächer Englisch und Geschichte und unterrichtete an einem beruflichen Schulzentrum in Ostsachsen, an dem sie Erasmus+ einführte. Davor unterstützte sie als studentische Hilfskraft das Erasmus+-Projektteam der Technischen Universität Dresden. Seit 2023 berät sie Schulen in Sachsen, insbesondere in der Region Dresden, zu internationalen Programmen und unterstützt die Multiplikation des Erasmus+ Programmes in Sachsen. Sie ist ständiges Mitglied der Erasmus+ Steuergruppe im Rahmen des Konsortialantrages des LaSuBs.
Robin Peters: Ich bin Sonderpädagoge und arbeite seit März 2025 beim Pädagogischen Austauschdienst. Dort betreue ich Konsortien im KA1-Bereich und gestalte vor allem die inhaltliche Ausrichtung von Veranstaltungen, insbesondere der Monitoring-Tagung. Zuvor habe ich im Schuldienst sowie als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität zu Köln gearbeitet und dabei vielfältige Erfahrungen in Unterricht, Beratung und Projektorganisation im Bildungsbereich gesammelt.
Blended Mobility mit eTwinning: Den Austausch vor Ort digital begleiten
Digitale eTwinning-Projekte bieten die Möglichkeit, Mobilitäten sinnvoll vor- und nachzubereiten und thematisch zu begleiten. Schülerinnen und Schüler können so von Anfang an aktiv eingebunden werden. In diesem Workshop erfahren Sie, wie eTwinning in den verschiedenen Phasen eines Austauschs – vor, während und danach – gewinnbringend eingesetzt werden kann. Nach einem kurzen Überblick über die Plattform gibt die erfahrene eTwinning-Moderatorin Heike Keuser Einblicke in ihr Blended-Mobility-Projekt „Bridging Conservation: Exploring the UNESCO World Nature Heritage sites we live in“. Anhand konkreter Beispiele zeigt sie, welche Aktivitäten sie dort umgesetzt hat, und gibt praktische Tipps für den Einstieg in die digitale Zusammenarbeit. Zum Abschluss haben Sie Gelegenheit, Lehrkräfte mit ähnlichen Themenfeldern kennenzulernen und sich über eigene Projektideen auszutauschen.
Annika Gruß: Sie hat einen Master-Abschluss in Deutsch als Zweitsprache und Fremdsprache in der Erwachsenenbildung und hat mehrere Semester lang internationale Studierende an der Universität Bonn in Deutsch unterrichtet. Sie sammelte Erfahrungen sowohl im Präsenzunterricht als auch im digitalen Unterricht. Bei der Nationalen Agentur Erasmus+ Schulbildung arbeitet sie an der Schnittstelle zwischen digitalem Austausch und Austausch vor Ort.
Heike Keuser: Schon als Schülerin habe ich ein Semester in England verbracht, später während meines Studiums mit dem DAAD ein Jahr als Fremdsprachenassistentin in Schottland. Diese Erfahrungen haben meine Begeisterung für internationale Begegnungen geprägt und dazu geführt, dass ich Erasmus+ (damals noch Comenius) mit in den Schuldienst genommen habe. Seit 2009 setze ich regelmäßig eTwinning-Projekte um, die mehrfach mit Qualitätssiegeln sowie einmal sogar mit dem Deutschen und dem Europäischen eTwinning-Preis ausgezeichnet wurden. Besonders schätze ich die vielfältigen Kontakte und Inspirationen durch Kolleginnen, Kollegen und Schülerinnen und Schüler aus dem europäischen Ausland – und natürlich die lebendige Gelegenheit, Fremdsprachen ganz praktisch einzusetzen.
Am Amandus-Abendroth-Gymnasium in Cuxhaven unterrichte ich die Fächer Englisch und Sport und bin außerdem als Beraterin für Erasmus+ und Internationales am Regionalen Landesamt für Schule und Bildung (RLSB) tätig. In meiner Freizeit reise ich gerne, lese viel und treibe regelmäßig Sport.
Demokratie leben – europäische Werte vermitteln
„Demokratiebildung und europäische Werte“ ist eine der vier Programmprioritäten von Erasmus+. Angesichts zunehmender antidemokratischer Tendenzen, radikaler Ideologien und wachsender nationalistischer Strömungen ist es heute wichtiger denn je, ein Bewusstsein für Toleranz, Demokratie, Gleichberechtigung und Menschenrechte zu fördern. Doch wie können Erasmus-Aktivitäten dazu beitragen, diese europäischen Werte im Schulalltag zu verankern? Wie lässt sich durch die Arbeit mit internationalen Schülergruppen die demokratische Teilhabe stärken und bürgerschaftliches Engagement fördern? Und welche Möglichkeiten gibt es, Erasmus-Projekte partizipativ zu gestalten? In diesem Workshop wollen wir gemeinsam Antworten auf diese Fragen finden. Neben der Vorstellung von Materialien und Praxisbeispielen aus der Projektarbeit steht vor allem der Austausch von Erfahrungen im Mittelpunkt. Ziel ist es, gemeinsam praxistaugliche Ideen zu entwickeln, wie Erasmus-Aktivitäten gezielt für die Demokratiebildung und Wertevermittlung eingesetzt werden können – und wie Schülerinnen und Schüler aktiv in die Planung und Umsetzung eingebunden werden.
Luisa Horstmann arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei „el mundo“ – Nachhaltigkeit in Studium und Lehre, Ludwig-Maximilians-Universität München und ist zudem freiberufliche Seminarleiterin für politische Erwachsenenbildung zu Europa und der EU. Seit 2024 leitet el mundo das Erasmus+ Projekt SEED „Shaping the Future – Education for Sustainable Development through Service-Learning“ mit dem Ziel, Potenziale von Service Learning im Hinblick auf BNE systematisch zu erkunden.
Sonja Harms arbeitet seit acht Jahren bei der Nationalen Agentur für Erasmus+ Schulbildung und ist seit 2024 im Bereich Akkreditierung tätig. Seit 2025 ist sie die Ansprechperson für die Priorität „Demokratiebildung und europäische Werte“ bei der Nationalen Agentur.
Moderation
Durch die Tagung führen Ulrike Nehls und Robin Peters, Nationale Agentur Erasmus+ Schulbildung
Kontakt
Pädagogischer Austauschdienst (PAD)
des Sekretariats der Kultusministerkonferenz
Nationale Agentur Erasmus+ Schulbildung
Graurheindorfer Str. 157
53117 Bonn
www.kmk-pad.org
www.erasmusplus.schule
Robin Peters: Robin.Peters(at)kmk.org, Tel. 0049 228 501 372
Katharina Fahr: Katharina.Fahr(at)kmk.org, Tel. 0049 228 501 363